Eisgekühlter Sommergenuss:
Beeren-Eistörtchen

Was macht man bei diesem wunderbaren, aber doch recht heißen Wetter mit einer Torte? Klar – man stellt sie in die Tiefkühltruhe und macht Eistorte daraus. Zugegebenermaßen ist es das, was mit diesem herrlichen Beerentörtchen sowieso passiert – man sollte es eisgekühlt genießen.

Auf das Rezept gestoßen bin ich per Zufall. Kurzfristig war das Gemüsebaby – inzwischen ein aufgeweckter Vierjähriger – samt Eltern zu Gast und so richtig darauf vorbereitet war ich eigentlich nicht. Also fix in meiner Sammlung veganer Kuchenrezepte geblättert und bei diesem Törtchen hängen geblieben, weil’s einfach so lecker aussah. Lag natürlich an den herrlichen Fotos auf Maras Wunderland – dem Blog, auf dem ich den „Raw Rasperry Cheesecake„, so der Originalname, gefunden habe. Danke an Mara für die herrlich-beerig-eisige Inspiration – der Kuchen ist beim spontanen Sonntagnachmittagkaffee hervorragend angekommen!

Aber ich wäre ja nicht der Herd(s)Kasper, wenn ich das Rezept nicht wieder ein ganz klein wenig abgeändert hätte – weswegen er bei mir auch ein anderes „Etikett“ bekommen hat. Denn neben Himbeeren wanderten auch Heidel- und Brombeeren hinein, wodurch sich drei verschiedene Schichten ergeben. Nicht zu vergessen der saftig-nussige Boden. Der mich, beziehungsweise meine Mixer vor eine echte Herausforderung gestellt hat. Denn die Kombination aus Nüssen und Datteln hat beide Geräte – einen Stand- und einen Aufsatzmixer – an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gebracht. Ich glaube, es wird Zeit, dass ich mich nach einem wirklich leistungsfähigen Zerkleinerer umsehe. Kleiner Tipp: Mixt die Zutaten für den Boden in kleinen Portionen, dann geht es einfacher.

Das Törtchen ist nicht nur vegan, sondern auch vollkommen gluten- und laktosefrei und fällt eigentlich unter die Kategorie „Rohkost“. Es ist also zufällig auch noch gesund, irgendwie. Was nicht heißt, dass es auch kalorienarm ist, denn die Nüsse hauen ganz schön rein. Aber wenn man es mit genügend Leuten teilt – vorausgesetzt, man will das -, fällt es nicht ganz so auf die Hüften.

Einer äußerst interessanten Theorie nach haben eisgekühlte Speisen übrigens gar keine Kalorien. Denn: Kalorien sind eine Wärmeeinheit, d.h. bei Kälte sterben die Kalorien ab. Man muss also das Törtchen nur schnell genug essen, ehe es wieder warm wird. Ich glaube, dieser Theorie möchte ich mich voll und ganz anschließen … 🙂

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Beeren-Eistörtchen
Das Rezept ist für eine Backform von 18 cm Durchmesser ausgelegt. Wichtig: Die Cashewkerne sollten mindestens 3 Stunden in Wasser eingeweicht werden - also rechtzeitig vorbereiten!
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Vorbereitung 45 Minuten
Wartezeit 100 Minuten + 3 Stunden Einweichzeit für die Cashewkerne
Portionen
Stücke
Zutaten
Für den Boden
Für die Füllung
Sonstiges
Vorbereitung 45 Minuten
Wartezeit 100 Minuten + 3 Stunden Einweichzeit für die Cashewkerne
Portionen
Stücke
Zutaten
Für den Boden
Für die Füllung
Sonstiges
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Anleitungen
  1. Zuallererst die Cashewkerne in eine Schüssel geben und mit Wasser bedecken. Sie müssen mindestens drei Stunden einweichen.
  2. Die Zutaten für den Boden in einen Mixer geben und zu einer gleichmäßigen Masse vermischen.
    Tipp: Habt ihr nur einen kleinen Mixer, dann mahlt die Zutaten portionsweise.
  3. Den Boden einer Springform (18 cm Durchmesser) mit Backpapier auslegen.
    Die Nussmasse in die Form geben und glatt streichen. Bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.
  4. Die eingeweichten Cashewkerne mit Kokosöl, Agavendicksaft, Zitronensaft, Banane und der gemahlenen Vanille im Mixer zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten.
  5. Die Himbeeren kurz unter fließendem Wasser waschen und gut abtropfen lassen. 100 g davon mit einem Drittel der Cashewmasse pürieren und auf den vorbereiteten Boden geben.
    Die restlichen, ganzen Himbeeren in die Masse drücken.
    Die Springform für 15-20 Minuten in die Tiefkühltruhe stellen, so dass die Himbeerschicht angefroren ist.
  6. In der Zwischenzeit die Heidelbeeren kurz abspülen, gut abtropfen lassen und mit einem Drittel der Cashewmasse pürieren.
    Brombeeren abspülen, abtropfen lassen und mit dem letzten Drittel der Cashewmasse mixen. Bis zur weiteren Verwendung in den Kühlschrank stellen.
  7. Die Heidelbeer-Creme auf der angefrorenen Himbeerschicht verteilen, die restlichen Heidelbeeren in die Masse drücken.
    Wiederum für 15-20 Minuten in die Tiefkühltruhe geben.
  8. Zuletzt die Brombeer-Creme in die Form geben, die restlichen Brombeeren darauf setzen.
    Die Springform für eine Stunde in die Tiefkühltruhe geben.
  9. Das fertige Eistörtchen ggf. mit übrigen Beeren und Kokosraspeln garnieren; eiskalt servieren.

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