Herd(s)Attacke

Wärmt Leib und Seele:
Indisches Butterhuhn

Momentan ist ja wieder diese blöde Übergangszeit, in der man nicht weiß, was man morgens an- und mittags ausziehen soll. Zum Beispiel Donnerstag: -3°C, als ich früh morgens in der dicken Winterjacke aus dem Haus ging und mittags +15°C, bei denen ich das Ding dann mit mir herumgeschleppt habe.

Beim Kochen habe ich momentan ein ähnliches Problem. Manche Gerichte schmecken irgendwie nur im Winter. Rouladen zum Beispiel. Oder überhaupt Braten, Klöße und solche Sachen. Im Sommer kann ich nichtmal daran denken; der ist für Salat in rauen Mengen und kleine, leichte Snacks reserviert.

Also stehe ich aktuell freitags (traditioneller Einkaufstag) da, schaue auf das Wetter und bin mir nicht sicher, ob jetzt etwas Deftiges oder eher etwas Leichtes auf den Tisch kommt. Zumal auf den Wetterbericht ja auch kein Verlass ist. Mangels Entscheidungsfreude gab es dann gestern etwas, das eigentlich bei jedem Wetter passt: Indisches Butterhuhn. Das Rezept habe ich in der schon einmal erwähnten App „Kitchen Stories“ gefunden und es nach dem ersten Probekochen zu einem meiner Lieblingsrezepte erkoren. Frisches Gemüse, Kokosmilch, Cashewkerne für den „Crunch“ und viele Gewürze – genau mein Ding.

Noch dazu erfordert das Gericht wenig Aufwand; im Prinzip wirft man einfach nur alles in der richtigen Reihenfolge in einen großen Topf. Etwas Reis (bevorzugt Jasmin- und/oder Basmati) dazu und fertig ist das perfekte Abendessen für jede Jahreszeit. ;-)

Keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort