Herd(s)Attacke

Mango-Phirni
(Reispudding bzw. -Sorbet)

Wie versprochen möchte ich heute das indische Menü vom Wochenende komplettieren und zwar mit dem Nachtisch und dem Naan-Brot, welches ich zur Roten Linsen-Kokssuppe gemacht habe. Nach einiger Recherche habe ich mich beim Dessert für Mango-Phirni entschieden. Phirni ist eigentlich ein Reispudding, der mit Nüssen und Kardamom hergestellt und gut gekühlt serviert wird. Achtung: Er schmeckt schon lauwarm superlecker – ich musste mich wirklich zusammenreißen, nicht gleich die Schüssel auszuschlabbern.

Da an besagtem Wochenende aber wieder einmal der Herd(s)Kasper mit mir durchgegangen ist und ich außerdem das komplette Essen (bis auf den Beilagenreis und das Naan-Brot) einen Tag vorher zubereitet habe, wurde aus dem Pudding dann ein Sorbet. Auch in dieser Form überaus lecker!

Mango-Phirni_02

Das Original-Rezept habe ich bei „Padhu’s Kitchen“ gefunden – übrigens eine sehr ergiebige Seite, wenn es um indische Gerichte geht. Das nachfolgende Phirni-Rezept ist allerdings leicht abgewandelt – sozusagen „à la Herd(s)Kasper. Dabei habe ich sowohl die Zutaten als auch die Zubereitung ein wenig variiert. Ich hoffe, das schreckt jetzt niemanden ab … es hat wirklich klasse geschmeckt!

Der Pudding lässt sich übrigens auch ganz hervorragend mit Mandelmilch zubereiten und ist, wenn man die gesüßte Kondensmilch weglässt und statt dessen ein wenig Agavendicksaft nimmt, vegan und laktosefrei! Als „Krönung“ habe ich über das Sorbet noch ein wenig Löwenzahnhonig gegossen – er hat eine wunderbar herbe Note, was hervorragend zum nussigen Aroma des halbgefrorenen Pudding gepasst hat!

Und noch ein wichtiger Hinweis: Die Garzeit beim Reis kann je nach Sorte variieren! Ich habe rohen Reis genommen, entsprechend sind die Angaben im Rezept. Kochbeutelreis geht sicher auch – in jedem Fall sollte der Reis aber nicht weichgekocht werden, sondern noch ein wenig Biss haben.

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