Herd(s)Attacke

Ganz speziell:
Nanny Oggs spezielle Happen
mit speziellem Party-Dip

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Geht euch das auch so? In meinem Hinterkopfradio spielt noch immer Weihnachtsmusik. Da hat man wochenlang geplant, probiert, verworfen, neu geplant, vorbereitet, getestet, eingekauft … und *zack* ist es vorbei. Irgendwie gruselig. Ich meine – einerseits bin ich ja froh, dass wieder etwas Ruhe eingekehrt ist. Andererseits war Weihnachten dieses Jahr wieder einmal wunderschön und von mir aus hätte es noch ein paar Tage länger dauern können.

Naja, hilft alles nichts. Nach Weihnachten ist vor Silvester und das ist schon wieder ein Grund, sich um spezielle Mahlzeiten Gedanken zu machen. Da mir das Christkind aber so ganz nebenbei noch eine dicke Erkältung unter den Weihnachtsbaum gelegt hat, ist mir momentan garnicht so sehr nach Feiern, Kochen, Essen oder sonst etwas. Nichts desto trotz bin ich wild entschlossen, euch vor Jahresende noch zwei Rezepte ans Herd(s) zu legen.

Das erste ist ganz speziell – denn es wurde von einer Hexe erdacht. Ihr Name ist Gytha „Nanny“ Ogg und sie ist auf der Scheibenwelt zuhause. Wer jetzt nur Bahnhof versteht: Die Scheibenwelt ist der Feder des 2015 verstorbenen Autoren Terry Pratchett entsprungen, der diese Fantasiewelt über Jahrzehnte und in über 40 Büchern mit Leben gefüllt hat. Sozusagen als „Sequel“ kam dann irgendwann das Kochbuch der besagten Hexe auf den Markt – und diesem entstammt die Rezeptgrundlage für die „speziellen Happen mit speziellem Party-Dip“ und der dazugehörigen „Genuanischen Gewürzmischung“.  Also nicht nur ein spezielles, sondern sozusagen auch ein fantastisches Gericht.

Je nach Lust, Laune und Inhalt der Vorratskammer variiere ich das Rezept für den Dip manchmal. So sind mir zum Beispiel drei Knoblauchzehen im Dip zu viel; ich nehme nur zwei und verdopple dafür die Anzahl der Banane(n). Koriander nehme ich mal frisch, mal als Pulver und gelegentlich schnipple ich noch ein paar frische Kirschtomaten hinein.

Auch die Gewürzmischung habe ich ein wenig abgewandelt: an Stelle der getrockneten Kräuter solche, die in Öl eingelegt sind – das macht die Mischung noch etwas frischer. Die benötigte Menge variiert je nach Brotsorte, auf welche ihr die Mischung streicht. Ich nehme normalerweise Fladenbrot, da es die Gewürze schön aufsaugt und knusprig wird. Die unten angegebene Gewürzmenge ist dafür ausgelegt. Solltet ihr Pita- oder Naan-Brot nehmen, benötigt ihr ggf. etwas weniger.

Und zum Schluss geht nun noch ein ganz herd(s)licher Gruß in den wilden Süden an meine Lieblings-Alemannen Nanny (die echte) und Cucu (den einzigen). Denn bei ihnen hatte ich vor mehreren hundert Jahren die Ehre, diesen Party-Snack das allererste Mal genießen zu dürfen. Fühlt euch heftig geknuddelt und „beschmutzt“. :-)


*)   „Nanny Oggs Kochbuch“ ist erschienen im Goldmann Verlag (www.goldmann-verlag.dewww.facebook.com/goldmannverlag) in der Verlagsgruppe Random House (www.randomhouse.de); ISBN-10: 3442460816; ISBN-13: 978-3442460816.Autoren: Terry Pratchett, Stephen Briggs, Tina Hannan. Ein ganz herd(s)liches Dankeschön an die Damen von Random House für den freundlichen Kontakt und natürlich für die Genehmigung, das Rezept hier wiedergeben zu dürfen!

 

 

 

 

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