Herd(s)Attacke

Sauer trifft Süß:
Rhabarber-Erdbeer-Fruchtaufstrich

Was macht man, wenn in der Obstschale diverse Sorten in Kleinstmengen herumliegen und dringend weg müssen? Genau – Marmelade. Mir kommt das immer sehr entgegen, denn ich bin nicht der Typ, der von jeder Marmeladensorte eimerweise im Keller hat. Erstens esse ich sie so oft auch wieder nicht, zweitens mag ich Abwechslung. Ein-zwei Gläser von einer Sorte sind vollkommen ausreichend, dann kommt die nächste an die Reihe.

Folgerichtig wurden am vergangenen Wochenende ein paar Stangen Rhabarber und ein Schälchen mit leicht angeschlagenen Erdbeeren „verwurstet“, die von einem Experiment in der herd(s)kasperlichen Küche übrig geblieben waren. Herausgekommen ist eine leckere süß-säuerliche Marmelade … nein, halt: ein Fruchtaufstrich. Denn da gibt es einen Unterschied.

Klugscheissmodus ein

Marmelade darf sich streng genommen nur nennen, was Zitrusfrüchte enthält. Insofern gibt es eigentlich gar keine Himbeermarmelade. Oder Erdbeermarmelade. Hat sich aber im allgemeinen Sprachgebrauch so eingebürgert.

Fruchtaufstrich ist das, was wir meinen, wenn wir Marmelade sage. Nämlich Früchte (außer Zitrusfrüchte), die mit Zucker eingekocht werden.

Klugscheissmodus aus

In diesem Sinne also: Rhabarber-Erdbeer-Fruchtaufstrich – mit einem Hauch von Vanille und Zimt. Und das Haferflocken-Buttermilch-Brot dazu hab‘ ich auch parat. Zum Rezept geht’s hier (*klick mich*) entlang.

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