Herd(s)Attacke

Geht solo oder als Beilage:
Kohlrabi-Risotto

Manches Gemüse gibt ja nicht nur geschmacklich etwas her, sondern es sieht auch noch schön aus. Kohlrabi zum Beispiel. Den esse ich nicht nur gerne in allen möglichen Varianten; auch optisch hat er mich irgendwie schon immer fasziniert. Fragt mich bitte nicht warum, aber ich finde die kleineKnolle mit all‘ ihren Grünschattierungen – von zart bis kräftig – einfach schön. Hätte ich einen Garten, würde ich die Dinger reihenweise pflanzen – einfach wegen ihrer Farbe. Weshalb ich heute nicht nur das fertige Gericht, sondern auch den Hauptdarsteller ein wenig in Szene gesetzt habe. Na – wie findet ihr das Foto?

Risotto hab‘ ich lange Zeit überhaupt nicht gegessen; irgendwie hat mich schon der Gedanke an diese „schlonzige“ Masse im Mund abgeschreckt. Ja, ich weiß – das ist genau das, worum es bei Risotto geht. Aber es mag nicht jeder das Gefühl von lauwarmem Haferschleim im Mund. Zumindest hatte ich das lange Zeit im Hinterkopf, wenn ich an Risotto gedacht habe. Letztendlich hab‘ ich es irgendwann dann doch probiert –  und war angenehm überrascht. So schlimm wie erwartet war es garnicht. Trotzdem verwende ich bei Risotto etwas weniger Flüssigkeit, damit’s nicht ganz so breiig wird.

Im Rezept hab‘ ich natürlich die korrekte Menge für ein echt schlonziges Risotto angegeben. Wem es so geht wie mir, der nimmt einfach etwas weniger Brühe.

Ansonsten kommt wie gesagt noch der Kohlrabi hinzu; den gare ich in der Gemüsebrühe vor – nicht zu lange, damit er noch ein wenig Biss hat. Und obendrauf gibt’s noch ein paar angeröstete Mandelblättchen; alternativ kann man zum Beispiel Pistazien-, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne anrösten.

Das Kohlrabi-Risotto geht wunderbar als Beilage – zum Beispiel zu einem zarten, rosa Lammfilet -, macht aber auch als Solo-Gericht etwas her und sättigt ziemlich schnell – nicht nur Dank der großzügigen Portion Parmesan, die am Ende in den Reis gerührt wird. Das Rezept ist für vier Personen als Beilage gedacht; wer das Risotto als Hauptspeise nimmt, plant entsprechend mehr davon ein.

Kohlrabi-Risotto
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Die Mengen im Rezept beziehen sich auf das Risotto als Beilage für vier Personen.
Portionen Vorbereitung
4 Personen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
20 Minuten 5 Minuten
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Kochzeit Wartezeit
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Kohlrabi-Risotto
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Die Mengen im Rezept beziehen sich auf das Risotto als Beilage für vier Personen.
Portionen Vorbereitung
4 Personen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
20 Minuten 5 Minuten
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4 Personen 10 Minuten
Kochzeit Wartezeit
20 Minuten 5 Minuten
Zutaten
Portionen: Personen
Einheiten:
Anleitungen
  1. Mandelblättchen in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten; beiseite stellen.
    Petersilie unter fließendem Wasser kurz abspülen, trocken schütteln und die Blättchen fein hacken.
    Kohlrabi putzen und schälen. Zuerst in Scheiben, dann in Würfel schneiden (max. 1x1 cm).
  2. Die Gemüsebrühe erhitzen. Kohlrabiwürfel dazu geben und 10 Minuten bei mittlerer Hitze garen - sie sollten noch bissfest sein.
    In der Zwischenzeit die Zwiebel schälen und fein würfeln.
    Kohlrabiwürfel in ein Sieb abgießen, dabei die Gemüsebrühe unbedingt auffangen!
    Brühe wieder zurück in den Topf geben und leicht köcheln lassen.
  3. Öl in einem ausreichend großen Topf erhitzen, die Zwiebelwürfel und den Risotto-Reis hinzu geben und unter Rühren andünsten, bis der Reis glasig wird.
    Mit 100 ml Weißwein (alternativ Gemüsebrühe) ablöschen, kurz aufkochen lassen.
  4. Etwa die Hälfte der Gemüsebrühe nun nach und nach aufgießen - nicht zu viel auf einmal, sondern gerade so viel, dass die Flüssigkeit wieder verkocht.
    Hitze reduzieren, Kohlrabiwürfel, die restliche Gemüsebrühe und die Sahne hinzugießen. Leicht salzen und pfeffern.
  5. Risotto unter Rühren bis zur gewünschten Konsistenz garen; soll der Reis noch etwas bissfest sein, ca. 15 Minuten, für weichen Reis ca. 20 Minuten (kann je nach Reissorte variieren, bitte Anweisung auf der Packung beachten).
  6. 5 Minuten vor Ende der Kochzeit den geriebenen Parmesan unter das Risotto rühren; ggf. noch einmal etwas Brühe nachgießen, falls die Konsistenz zu fest werden sollte.
  7. Risotto mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss abschmecken.
    Vor dem Servieren Mandelblättchen und Petersilie darüber streuen.

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