Herd(s)Attacke

Weil sauer lustig macht:
Sauerkrautsuppe mit Rahm

Echte Vitaminbombe: Sauerkrautsuppe

Was macht man eigentlich so während der letzten drei Urlaubstage? Genau – man holt sich eine fette Erkältung. Schniefnase, dicker Kopf und ein dicker Hals, weil man sich den Resturlaub irgendwie anders vorgestellt hatte. Ausgiebig Kochen oder Backen? Fehlanzeige; es musste erst einmal etwas Kräftigendes her. Zum Glück gab es noch etwas Vorrat an Hühnersuppe in der Tiefkühltruhe, sozusagen als Erste Hilfe. Und als Zweite Hilfe für schwächelnde Kasper: Sauerkrautsuppe.

Sonderfall Sauerkraut

Nun ruft diese Suppe, ebenso wie Sauerkraut selbst, nicht unbedingt ungeteilte Begeisterung hervor, wenn sie auf den Tisch kommt. Sie ist schon speziell, aber echte Kraut-Fans wissen sie zu schätzen. Die Kombination des mild-säuerlichen Weißkrauts zusammen mit dem süßlichen Rahm ist wirklich köstlich. Vor allem, wenn man dazu noch ein aromatisches Brot als Begleitung reicht.

Noch ein Vorteil: die Suppe ist schnell und ohne große Kraftanstrengung zubereitet; man muss also nicht stundenlang in der Küche stehen, um zu einer kräftigenden Mahlzeit zu kommen.

Wärmt Leib und Seele: Sauerkrautsuppe mit Rahm. Und am besten noch ein Stück aromatisches Brot dazu.

Frischekick

Frisch gemacht ist die Sauerkrautsuppe wunderbar, nicht nur für Schniefnasen. Bei winterlichem Schmuddelwetter wärmt sie Leib und Seele. Allerdings nur frisch zubereitet. Meine Erfahrungen mit aufgetauter und aufgewärmter Sauerkrautsuppe sind nicht die besten – sie verliert eindeutig an Geschmack und das Kraut wird knatschig. Also nichts für die Vorratshaltung.

Und noch ein Tipp: Die Suppe niemals kochen, sondern nur langsam erhitzen. Dann bleiben auch die Inhaltsstoffe des gesunden Krauts erhalten.

In diesem Sinne allen Erkältungsgeplagten von Herd(s)en „Gesundheit“, gute Besserung und guten Appetit!

Nicht nur lecker, sondern auch gesund: Sauerkrautsuppe.
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Sauerkrautsuppe mit Rahm
Echte Vitaminbombe: Sauerkrautsuppe
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Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 30 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
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Anleitungen
  1. Die Zwiebel schälen und in feine Würfel schneiden.
    Butterschmalz in einem ausreichend großen Topf erhitzen.
    Die Zwiebelwürfel darin glasig anbraten.
  2. Das Sauerkraut hinzu geben, kurz andünsten.
    Hitze auf mittlere Stufe reduzieren.
    Die Gemüsebrühe angießen; Lorbeerblätter und Wacholderbeeren hinzu geben.
  3. Deckel auflegen und die Suppe 15 Minuten sanft köcheln lassen, bis das Sauerkraut weich ist. Gelegentlich rühren.
  4. In der Zwischenzeit den Thymian kurz abspülen, trocken schütteln, die Blättchen von den Stängeln zupfen und fein hacken.
  5. Zum Ende der Garzeit Lorbeerblätter und Wacholder aus der Suppe fischen.
    Etwa 2/3 der Crème fraîche in die Suppe geben und einrühren.
    Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  6. Suppe mit einem Klecks der übrig behaltenen Crème fraîche servieren; den Thymian darüber streuen.
    Dazu passt ein kräftiges, dunkles Brot. Tipp: Vinschgauer.

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