Herd(s)Attacke

Töften satt: Süßkartoffel-Kartoffelsalat

Sooooo … wie es scheint, wird sich der lange ersehnte Frühling ja nun endlich durchsetzen. Wird auch höchste Zeit, ich kann die dicken Winterklamotten schon nicht mehr sehen und kann es gar nicht abwarten, sie in den Keller zu verbannen. Ein bisschen schmuddelig soll es ja noch werden in den nächsten Tagen – aber wenigstens ist es warm und schmuddelig. Kalt und schmuddelig hatten wir lange genug.

Um die Vorfreude zu steigern, hab‘ ich an diesem Wochenende meine persönliche Grillsaison eingeläutet. Die eingelegten Leckereien beim Metzger lachen mich ja schon seit Wochen an und jetzt konnte ich einfach nicht mehr widerstehen. Mangels Garten landeten sie dann auf dem Elektrogrill, den ich unter der Dunstabzugshaube platziert habe. Nicht sehr romantisch, aber Hauptsache, es schmeckt – oder?

Und weil ein Grillsteak ohne irgendwas drumherum ziemlich langweilig ist, kam dazu ein leckerer Kartoffelsalat auf den Tisch. Nun gibt es ja Kartoffelsalat und Kartoffelsalat … will sagen: die Basisversion, also Kartoffeln, Zwiebeln, Essig, Öl, manchmal mit etwas Mayo und/oder Salatgurkenscheiben. Mag ich ausgesprochen gerne, so nebenbei. Ist aber auf Dauer irgendwie langweilig.

Suesskartoffelsalat_02

Also peppen wir das Ganze heute ein bisschen auf. Im vergangenen Jahr hab‘ ich in einem Heft ein Rezept für Süßkartoffelsalat entdeckt, das seither zu meinen absoluten Favoriten gehört. Süßkartoffeln mag ich sowieso ziemlich gerne, weil lecker und zufälligerweise auch noch gesund. Klugscheissmodus on: Süßkartoffeln sind eigentlich gar keine Kartoffeln, sondern nur ganz entfernt mit diesen verwandt. Klugscheissmodus off.

Im nachfolgenden Rezept werden sie mit den heimischen Knollen kombiniert, also Töften pur, sozusagen. Essig-Öl-Dressing kommt keines dazu, statt dessen ein bisschen Naturjoghurt. Und gerösteter Sesam und frischer Koriander geben dem ganzen schließlich noch das gewisse Etwas.

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