Herd(s)Attacke

Schokolade satt:
Extra-schokoladige Schokoladentorte

Chocolate doesn’t ask silly questions. Chocolate understands …

Wenn man sich meine Blog-Einträge der letzten Wochen so ansieht, könnte man meinen, ich würde mich nur von Kuchen und Desserts ernähren. Was soll ich sagen …. stimmt!

Nein, natürlich nicht – ich esse auch andere Sachen. Aber tatsächlich backe bzw. nicht-backe ich in den letzten Wochen relativ viel. Das lässt auch wieder nach; nur gibt’s im Moment zahlreiche Anlässe dafür. Am vergangenen Wochenende eine vorträgliche „Nicht-Geburtstagstorte“ – und dieses Wochenende eine nachträgliche. Das Geburtstagskind durfte sich über die schokoladigste Torte freuen, die ich je in meinem Leben gegessen habe. Mag daran liegen, dass das Rezept einen irren Schokoladenanteil aufweist. Noch dazu ist sie unendlich saftig und cremig – ich möchte wetten, sie reguliert den Feuchtigkeitshaushalt der Haut von innen heraus.

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So sieht das aus, wenn Kaffee und Schokolade eine unheilige Allianz eingehen …

Da für die Torte nur sehr dunkle Schokolade zum Einsatz kommt – was ich auch unbedingt empfehle! – ist sie nicht so furchtbar süß wie sie aussieht, sondern hat einen wunderbar herben Geschmack. Anstelle von Wasser oder Milch kommt stark gebrühter Kaffee hinein und zusätzlich dazu versteckt sich im Teig noch ein wenig Espressopulver. Beides unterstreicht die zart-herbe Note der Torte.

Als Kontrapunkt habe ich noch ein paar, vorher tiefgefrorene, Beeren oben aufgesetzt; in diesem Fall fein-säuerliche Himbeeren und süße Blaubeeren – mit Schokolade einfach eine herrliche Kombination. Irgendwie kann ich so viele Beeren verarbeiten wie ich will – es wachsen immer wieder neue nach. Gerade hab‘ ich schon wieder welche übrig und überlege, was ich damit anstellen soll. Ich fürchte, mir fällt auch etwas dazu ein.

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Wie beim letztwochenendlichen „No-Bake Yogurt Berry Cheesecake“ müsst ihr auch bei dieser Torte unbedingt darauf achten, dass sie ständig kühl steht. Als ich sie gestern gebacken und heute morgen fertig gemacht habe, war es ziemlich warm – was der Schokocreme garnicht gut gefallen hat. Sie macht dann nämlich das, was Schokolade am liebsten macht – schmelzen. Und zwar in der Hand und nicht im Mund. Also gleich wieder in den Kühlschrank, wenn ihr sie angeschnitten habt. Aus dem gleichen Grund solltet ihr die Torte schon einen Tag vor dem Verzehr vorbereiten. Sowohl der Boden als auch die Creme müssen richtig gut durchgekühlt sein. Starten solltet ihr mit der Creme, da diese eine Weile in den Kühlschrank muss, um fest zu werden.

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Wenn ich mir den Kalender so ansehen, stehen in den nächsten Wochen wenigstens keine Geburtstage mehr an. Was nicht heißt, dass hier es ab sofort nur noch Gesundes zu Essen gibt. Wie gesagt hab‘ ich ja noch ein paar Beeren übrig. Und Schokolade passt einfach so gut dazu; nicht nur optisch …

Und ganz wichtig: Beim Durchlesen der Zutaten nicht die Kalorien im Kopf zusammenzählen. Schließt einfach die Augen und stellt euch vor, wie der wunderbar saftige Boden und die kühle, schokoladige Creme in eurem Mund schmelzen … jaaaa, genau so … und jetzt stellt euch noch vor, wie dabei eine ganzer Kontinent von Glückshormonen freigesetzt wird und euch auf einer wohligen Woge der Schokoladigkeit davon trägt. Na – war kann da noch an Kalorien denken?

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