Herd(s)Attacke

Schöne Schnippelei: Wurstsalat nach Schweizer Art

Wurstsalat nach Schweizer Art
Beitrag zum Blog-Event „Salat satt“ von Magentratzerl und Zorras Kochtopf

Enthält Werbung in Form von Blog-Nennung und -Verlinkungen

Ein absoluter Klassiker, der sicher nicht nur mich seit Kindheitstagen verfolgt: Wurstsalat nach Schweizer Art. Ständiger Begleiter bei Parties oder auf dem Picknick – und genau das Richtige, wenn es einen nach etwas Würzigem verlangt. Ganz besonders im Sommer schmeckt die Kombination aus wenigen, simplen Zutaten herrlich erfrischend. Vor allem dann, wenn der Salat mit dem säuerlichen Dressing schön durchziehen durfte und leicht gekühlt serviert wird. Dazu macht sich ein kaltes Bier oder ein Glas sauer gespritzter Apfelwein ganz wunderbar, oder? Und wem ein Stück Brot dazu zu langweilig ist, dem kann ich Pommes als Beilage nur allerwärmstes empfehlen!

Wurstsalat nach Schweizer Art
Überschaubare Einkaufsliste

Sozusagen das „Kernstück“ des Salates: die Fleischwurst. Ich kaufe immer einen ganzen Ring, frisch vom Metzger. Es gibt zwar auch abgepackte Sorten im Supermarkt, die schmecken aber meistens seifig und kommen nicht nur in Plastikverpackung daher, sondern meistens auch im Kunstdarm. Also doppelt sinnlos verpackt. Den Unterschied riecht man schon und schmeckt ihn auch. Wer keine Fleischwurst bekommt, kann auch Lyoner – in etwas dickere Scheiben geschnitten – nehmen.

Zweiter Hauptdarsteller: der Käse. Mittelalter Gouda ist üblicherweise meine erste Wahl, es darf aber gerne auch Emmentaler sein. Den Käse für den Wurstsalat lasse ich mir an der Theke in etwas dickere Scheiben schneiden. Ich finde, man schmeckt ihn dann später im Salat besser heraus. Außerdem vermeidet man so nochmal Plastikmüll – vorausgesetzt, man bringt die eigene Frischhalte-Box mit an die Käsetheke.

Wurstsalat nach Schweizer Art und Pommes Frittes als Beilage.
Richtig geil mit Pommes!

Weitere Zutaten: knackige Cornichons, eine Zwiebeln und gerne auch Radieschen, wenn ich welche übrig habe. Oder wenn im Garten der Herd(s)-Kasper-Erzeugerin zufällig Erntezeit ist. Extra einen Bund dafür kaufen lohnt sich meiner Meinung nach nicht.

Natürlich kann man den Wurstsalat nach Schweizer Art solo essen; für mich gehört aber noch eine Beilage dazu. Ganz schlicht ein Stück kräftiges, dunkles Brot zum Beispiel. Oder Bratkartoffel, schön knackig angebraten, am besten von Kartoffeln, die vom Vortag übrig sind. Am allergeilsten ist der Wurstsalat nach Schweizer Art aber mit Pommes! Da braucht man dann auch keine allzu große Portion, denn die Kombination macht unheimlich satt.

Ganz wichtig: der Wurstsalat sollte nach dem Zubereiten noch ein wenig ziehen dürfen. Ich decke ihn mit einem Teller oder Wachstuch ab; dann wandert er für eine Stunde in den Kühlschrank. Kurz vor dem Servieren nochmal kurz durchmischen nicht vergessen!

Blog-Event CLIV - Salat satt (Einsendeschluss 15. Juli 2019)

Und wer auf der Suche nach weiteren Rezept-Ideen ist: beim Blog-Event „Salate satt“ der beiden Food Blogs Magentratzerl und Kochtopf wird es demnächst sicher noch eine Menge weiterer Ideen für erfrischende, knackige, exotische, traditionelle und köstliche Salate geben! Schaut unbedingt mal vorbei – oder nehmt, so ihr einen Blog habt, gerne auch selbst daran teil! Einsendeschluss ist der 15. Juli 2019; alle Infos findet ihr auf der Eventseite.

Wurstsalat nach Schweizer Art

Ein Klassiker unter den Party-Salaten, mit einem erfrischenden, säuerlichen Dressing.
Vorbereitungszeit20 Min.
Wartezeit1 Std.
Gericht: Party-Salate, Salate
Keyword: Party-Salate, Salat, Wurstsalat
Portionen: 4 Personen

Zutaten

  • 1 große Zwiebel, weiß
  • 6 Radieschen (optional)
  • 150 g Cornichons
  • 150 g Gouda (mittelalt) (alternativ Emmentaler)
  • 500 g Fleischwurst (alternativ Lyoner in etwas dickeren Scheiben)
  • 4-5 Stängel Petersilie, frisch
  • 3 EL Weißweinessig
  • 6 EL neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
  • 2 Prisen Salz
  • 1/3 TL Pfeffer, weiß

Anleitungen

  • Zwiebel schälen, halbieren, und fein würfeln.
    Radieschen (optional) waschen, putzen und in Scheiben schneiden.
    Cornichons in Scheiben schneiden.
    Rinde vom Käse entfernen; Käse in Streifen schneiden.
    Fleischwurst pellen und in dünne Scheiben schneiden. Falls Lyoner verwendet wird, diese in Streifen schneiden.
    Petersilie unter fließendem Wasser kurz waschen, trocken schütteln. Blätter abzupfen und fein hacken.
    Alles zusammen in eine Schüssel geben.
  • Essig und Öl in einen (Schüttel-)Becher geben, Salz und weißen Pfeffer hinzugeben. Gründlich mischen.
    Dressing über den Salat gießen und unterheben.
  • Die Schüssel mit einem Teller oder Wachstuch abdecken und für eine Stunde zum Durchziehen in den Kühlschrank stellen.
    Wurstsalat vor dem Servieren noch einmal gründlich mischen; ggf. noch etwas mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Als Beilage dzu passen deftiges Brot, Bratkartoffeln oder Pommes Frittes.

4 Kommentare

  • Reply
    zorra vom kochtopf
    5. August 2019 at 13:51

    Da krieg ich doch prompt Heimweh! In der Schweiz gibt’s dazu ein Bürli.

    • Reply
      Petra
      5. August 2019 at 20:45

      Hi Zorra!

      Na, vielleicht machst du den Wurstsalat ja mal und sagst mir, ob er das Heimweh ein wenig gelindert hat.
      Bürli sind im Übrigen auch so eine Sache, die ich schon immer mal machen wollte. Gut, dass du mich daran erinnerst! ;-)

      Herd(s)liche Grüße
      Petra

  • Reply
    Susanne
    30. Juni 2019 at 12:47

    Ein richtiger Klassiker, den ich auch mal wieder machen muss. Vor allem, weil ich Wurstsalat noch nie mit Pommes gegessen habe. Ich muss das nachholen.

    • Reply
      Petra
      1. Juli 2019 at 21:27

      Hi Susanne!

      Bei uns gab‘s den früher auch immer mit Brot. Die Pommes-Version hab‘ ich erst vor ein paar Jahren kennengelernt und ist seitdem mein absoluter Favorit. Ich kann‘s nur empfehlen!
      Und Danke noch für das tolle Blog-Event – ich bin echt gespannt, was alles auf den Tisch kommt. ;-)

      Herd(s)liche Grüße
      Petra

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