Herd(s)Attacke

Herd(s)Kaspers Plätzchenparade, Teil Eins:
Schoko-Linsen-Happen mit Kokosstreuseln

Tja, jetzt wird es allerhöchste Zeit, sich ein wenig mit Weihnachten zu befassen. In vier Wochen ist es soweit und somit ist auch beim Herd(s)Kasper ganz offiziell die Adventszeit eingeläutet worden. In den letzten Wochen habe ich in diversen Rezeptbüchern, -heften, -seiten gewühlt und eine ziemlich lange Liste von all‘ den kleinen Plätzchen-Leckereien zusammengestellt, die ich gerne backen würde. Nach langem Hin und Her habe ich mich für vier Sorten entschieden, die ich euch an den nächsten beiden Wochenenden vorstellen möchte. Es sind einige Klassiker darunter, aber auch etwas ganz Neues – zumindest für mich.

Und das wären die extrem lecker-nussig-schokoladigen Schoko-Linsen-Happen. Über das Rezept bin ich auf der Internetseite einer Frauenzeitschrift gestolpert und war nach dem Lesen der Zutatenliste zuerst einigermaßen verwundert und dann ziemlich neugierig, wie das wohl schmeckt. Denn bei den Schokolinsen handelt es sich nicht etwa um die kleinen, mit Zucker überzogenen Dinger. Sondern wirklich und wahrhaftig um Linsen – also die Hülsenfrüchte.

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In diesem Fall ist es eine besondere Sorte, nämlich Beluga-Linsen. Die Kügelchen sehen tatsächlich ein wenig aus wie Kaviar – klein, schwarz, glänzend. Ihr Geschmack geht in eine sehr nussige, leicht süßliche Richtung – was auch dafür sorgt, dass bei den Happen keinen Moment der Gedanke aufkommt, man hätte jetzt Hülsenfrüchte im Mund. Gemischt mit der Zartbitterschokolade ergibt sich eine herrlich cremige und sehr aromatische Masse, die man fast pur essen könnte.

Die Linsen machen die Happen nicht nur unglaublich lecker, sondern tatsächlich auch ein bisschen gesund und sorgen außerdem dafür, dass sich die Kalorienzufuhr in Grenzen hält – es sei denn, man futtert das ganze Blech alleine. :-)

Einziger Wermutstropfen: Das ganze ist eine ziemlich krümelige Angelegenheit, die Happen bröseln nach dem Erkalten wie der Teufel. Nachdem ich sie einen Tag in einer verschlossenen Box habe ruhen lassen, war es etwas besser – und das Aroma noch intensiver.

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Zumindest hab‘ ich eins daraus gelernt: Keine Angst vor seltsamen Zutaten – manchmal kommen dabei tatsächlich erstaunlich leckere Dinge zustande. Und ich wette mit euch: es kommt garantiert niemand darauf, was sich in der Füllung befindet, wenn ihr es nicht verratet! Wobei man natürlich Leute, die auf Hülsenfrüchte allergisch reagieren, davor warnen sollte …

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