Herd(s)Attacke

Herd(s)Kaspers Lieblings-Kürbissuppe (vegan)

So ziemlich das allererste, was zum Start der Kürbissaison auf Blogs und in Rezeptheften auftaucht, sind unzählige Kürbissuppen-Rezepte. Kein Wunder – was gibt es bei schmuddeligem, nass-kaltem Herbstwetter besseres, als eine heiße, cremige Suppe. Auch beim Herd(s)Kasper steht Kürbissuppe gerne und oft auf dem Speiseplan, wobei die Zutaten variieren – je nachdem, was der Vorratsschrank so bietet oder was von den letzten Kochexperimenten übrig geblieben ist. Denn Kürbis ist ein recht vielseitiger Begleiter für alle Arten von Gemüse. Von Möhren über Kartoffeln zu Paprika oder Lauch – so ziemlich alles verträgt sich mit dem Herbstgemüse.

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Eine Version unter den Kürbissuppen hat sich im Laufe der Zeit allerdings an die Spitze meiner persönlichen Hitliste gesetzt. Sie wird mit reichlich Kokosmilch gemacht und bekommt durch Ingwer einen zusätzlichen asiatischen Kick. Andererseits wird sie durch Möhren und Kürbiskernöl wieder „geerdet“ – also eine durchaus interessante Geschmacksmischung.

Die Zubereitung ist denkbar einfach und schnell – vor allem, wenn man Hokkaido-Kürbis verwendet. Der muss nicht geschält, sondern nur ordentlich gewaschen werden. Solltet ihr beim Aufschneiden des Kürbis übrigens grüne Stellen entdecken: das ist nicht gefährlich. Ich bin beim ersten Mal auch erschrocken und dachte, ich müsse ihn wegschmeißen. Nach eingehender Recherche im Internet und einem mutigen Selbstversuch kann ich sagen, dass das Grüne weder herausschmeckt noch schadet. Sieht halt nur nicht so schön aus.

Die Kürbissuppe an sich ist übrigens von Natur aus vegan und laktosefrei – inklusive dem (optionalen) Sahneschaum obendrauf. Der kann natürlich auch mit nicht-pflanzlicher Sahne hergestellt werden.

Kürbissuppe (vegan)

Vorbereitungszeit15 Min.
Koch-/Backdauer30 Min.
Zubereitungszeit gesamt45 Min.
Portionen: 6 Portionen

Zutaten

  • 1 Hokkaido-Kürbis (ca. 1 Kilo)
  • 2 große Möhren
  • 1 Stück Ingwer (ca. 30 g)
  • 500 ml Kokosmilch
  • 300 ml Gemüsebrühe
  • 1 EL Currypulver
  • 4 EL neutrales Öl (z.B. Rapsöl)
  • Salz
  • Pfeffer

Zum Garnieren (optional)

  • 30 g Kürbiskerne
  • 100 ml vegane Sahne
  • 4 EL Kürbiskernöl

Anleitungen

  • Den Kürbis waschen, halbieren, die Kerne mit einem Löffel herauskratzen
    Kürbisfleisch grob würfeln.
  • Möhren waschen, bürsten und grob würfeln.
    Ingwer schälen, fein hacken.
  • Das neutrale Öl in einem großen Kochtopf erhitzen, Kürbis- und Möhrenwürfel hinein geben und unter gelegentlichem Rühren 3 Minuten andünsten.
    Ingwer hinzu geben und eine Minute mitdünsten.
  • Mit der Gemüsebrühe aufgießen und diese aufkochen lassen. Eine Minute köcheln lassen, dann die Kokosmilch hinzugeben.
    Hitze auf niedrige Stufe reduzieren, so dass die Suppe nur noch leicht köchelt.
    Deckel auf den Topf geben und die Suppe 25 Minuten köcheln lassen.
  • In der Zwischenzeit die Kürbiskerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett anrösten und die Sahne für die Garnitur leicht aufschäumen.
  • Nach Ende der Kochzeit das Currypulver hinzugeben und die Suppe mit dem Pürierstab pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Ggf. mit der aufgeschäumten Sahne, Kürbiskernen und ein paar Tropfen Kürbiskernöl garnieren.
    Dazu passt am besten Vollkorn-Baguette.

Notizen

Das Rezept zum Herunterladen: Kürbissuppe (vegan)

2 Kommentare

  • Reply
    Natascha
    17. Oktober 2016 at 21:13

    Super Rezept und auch die Anrichtung sieht toll aus. Ich probiere jetzt im Herbst ja sehr gerne verschiedene Variationen von Kürbisgerichten aus und gerade bei der Suppe lassen sich viele leckere Kombinationen finden. Mit Kokosmilch habe ich die Suppe zu Beispiel noch nie probiert, aber dafür mit pflanzlicher Sahne anstatt der normalen und das schmeckte ebenso gut. Ausprobieren werde ich auch das Kürbiskernöl zum Garnieren und schaue mal, ob ich es auch im Supermarkt finden kann.

    • Reply
      Petra
      18. Oktober 2016 at 9:00

      Hallo Natascha!

      Freut mich, dass dir das Rezept gefällt! Bei dieser Suppe gehört für mich Kokosmilch einfach dazu. Aber es mag ja nicht jeder den Kokosgeschmack – insofern ist pflanzliche Sahne sicher eine Alternative.
      Kürbiskernöl ist eigentlich in jedem größeren Supermarkt zu bekommen. Ich schwöre ja auf das steirische, auch wenn es etwas teurer ist – aber selbst bei ein paar Tropfen schmeckt und sieht man da einen Unterschied zu den Billigvarianten.
      Bin gespannt, ob dir die Suppe schmeckt – ich würde mich sehr über eine Rückmeldung freuen, wenn du sie probiert hast.

      Herd(s)liche Grüße
      Petra

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