Herd(s)Attacke

Plätzchen mit Frische-Kick:
Kokos-Zitrone-Nocken

Nach leichten Anlaufschwierigkeiten konnte ich mich an den letzten Wochenenden nun doch für’s Plätzchenbacken erwärmen. Irgendwann muss man ja mal starten, sonst ist Weihnachten vorbei. Gerade noch 30 Tage bis zum Fest, nächstes Wochenende ist der erste Advent – da wird es höchste Zeit.

Nachdem die Linzer Plätzchen mit Lemon Curd im vergangenen Jahr so super angekommen sind, hab‘ ich mir wieder einen Klassiker vorgenommen und diesen mit der Zitronencreme aufgemöbelt. Da es geschmacklich eine wunderbare Kombination ist, waren Kokosmakronen meine Wahl. Denn sie sind ziemlich einfach zu machen und dank Aqua Faba passt diese Version auch auf den veganen Plätzchenteller.

Formtechnisch habe ich mich eher an Nocken orientiert, da der „Teig“ relativ kompakt und fest ist und sich so mit zwei Kaffeelöffeln wunderbar formen lässt. Wer mag, der kann selbstverständlich noch eine Oblate darunter legen – ist aber nicht notwendig, die Form hält auch so.

Wie gewohnt sind die Nocken/Makronen außen schön knusprig und innen saftig, mit dem gewünschten frischen Aroma, das die Zitronencreme mit sich bringt. Das Rezept für den Lemon Curd ohne Ei habe ich ziemlich genau von den bereits erwähnten Linzern übernommen, mit minimaler Veränderung (es ist etwas weniger Margarine darin). Zusammengefasst gibt das also ein gluten- und laktosefreies, veganes Weihnachtsplätzchen. das sicher alle begeistern wird, die es frisch-fruchtig mögen.

Theoretisch ist eine Verzierung nicht notwendig – ich hatte mir jedoch kürzlich vegane weiße Schokolade bestellt und einen Teil der Nocken damit bestrichen. Auch eine super Kombination.

Zum Thema Aufbewahrung: Ich habe die Nocken in einem luftdichten Behälter (der typischen Keksdose halt) aufbewahrt. Dort liegen sie – beziehungsweise die fünf übrig gebliebenen, die ich zum Testen der Haltbarkeit nicht angerührt habe – nun seit rund neun Tagen. Knackig sind sie natürlich nicht mehr, aber immer noch genießbar und sehr, sehr saftig. Kühl sollten sie wegen der enthaltenen Margarine aber unbedingt stehen! Zwischendurch kann man die Dose auch mal für einen halben Tag öffnen, damit die Nocken etwas Luft bekommen und nicht zu weich werden. Wegen des intensiven Zitronenaromas würde ich sie nicht unbedingt mit anderen Plätzchen zusammen aufbewahren, sonst nehmen diese das Aroma mit Sicherheit an.

Und falls ihr nicht so auf Kokos steht: schaut mal in meiner Plätzchensammlung nach, da ist bestimmt etwas für euch dabei!

Kokos-Zitrone-Nocken
Stimmen: 0
Bewertung: 0
Sie:
Bitte bewerte das Rezept!
Rezept drucken
Portionen Vorbereitung
ca. 46 Stück 45 Minuten
Kochzeit
30 Minuten
Portionen Vorbereitung
ca. 46 Stück 45 Minuten
Kochzeit
30 Minuten
Kokos-Zitrone-Nocken
Stimmen: 0
Bewertung: 0
Sie:
Bitte bewerte das Rezept!
Rezept drucken
Portionen Vorbereitung
ca. 46 Stück 45 Minuten
Kochzeit
30 Minuten
Portionen Vorbereitung
ca. 46 Stück 45 Minuten
Kochzeit
30 Minuten
Zutaten
Für den veganen Lemon Curd
Für die Kokos-Zitrone-Nocken
Portionen: Stück
Einheiten:
Anleitungen
Der Lemon Curd
  1. Zitronensaft und Zucker in einen kleinen Kochtopf geben und unter gelegentlichem Rühren aufkochen, so dass sich der Zucker auflöst.
    Topf vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen.
    Die Margarinestückchen dazu geben und unter Rühren schmelzen.
    Topf wieder auf den Herd stellen, Hitze auf höchste Stufe stellen.
  2. Die Speisestärke in einem Schälchen mit der veganen Sahne klümpchenfrei verrühren und zur Zitronenbutter geben.
    Kräftig vermischen und kurz aufkochen; Hitze reduzieren, so dass die Flüssigkeit gerade noch köchelt. 2-3 Minuten köcheln lassen.
    Zum Schluss den Zitronenabrieb unterrühren.
    Lemon Curd vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Die Kokos-Zitrone-Nocken
  1. Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Aqua Faba mit etwas Zitronensaft zu Eischnee aufschlagen.
    Den gesiebten Puderzucker langsam einrieseln lassen und die Masse so lange aufschlagen, bis sie fest und glänzend ist.
  3. Den Lemon Curd in eine ausreichend große Schüssel gießen, die Kokosraspel dazu geben und untermischen.
    Den "Eischnee" darauf geben und vorsichtig unterheben.
  4. Die Kokosmasse mit Hilfe von zwei Kaffeelöffeln zu Nocken formen und auf das vorbereitete Backblech geben.
    Backblech mittig in den Backofen schieben und etwa 30 Minuten backen. Die Nocken sollten leicht gold-braun sein.
  5. Nocken aus dem Backofen nehmen und auf ein Kuchengitter setzen.
    Wichtig: Die Nocken sind jetzt noch ziemlich weich, werden beim Abkühlen aber fest.
  6. Optional:
    Die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und die abgekühlten Kokos-Zitronen-Nocken damit verzieren.
  7. Die abgekühlten Kokos-Zitronen-Nocken in einem luftdichten Behälter kühl aufbewahren; Deckel gelegentlich für 3-4 Stunden öffnen.
    Mindestens acht Tage haltbar.

Keine Kommentare

Hinterlasse eine Antwort