Herd(s)Attacke

Herbstliche Kürbis-Schinken-Tarte

Der Herbst ist da. Ganz eindeutig, denn seit kurzem kann man sich vor Kürbisrezepten kaum noch retten. Und irgendwie ist es ja auch schön, mal wieder ein paar deftige Gerichte auf den Tisch zu bringen. Leichte Salate, No-Bake-Kuchen und Eis in allen Ehren – aber ich freu‘ mich schon auf Rouladen, Gulasch, Aufläufe und was sich im Herbst und Winter noch so anbietet.

Also startet auch der Herd(s)Kasper jetzt in den kulinarischen Herbst – natürlich mit einem Kürbisrezept. Trotz meines zwiespältigen Verhältnisses zu Mürbeteig (wie bereits mehrfach erwähnt mögen wir uns nicht) versuche ich es hartnäckig weiter; irgendwann hab‘ ich auch den im Griff. Wer mit der Verarbeitung von Mürbeteig ebenfalls seine Schwierigkeiten hat oder es schlicht etwas einfacher und schneller haben möchte: Es gibt im Kühlregal frischen Tarte- und Quiche-Teig, den man auch nehmen kann.

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Jedenfalls bildet der Mürbeteig dieses Mal den Rahmen für eine herrliche, saftige, knusprige Tarte, sozusagen meine erste Kürbis-Amtshandlung des Jahres. Mit dabei: selbstverständlich Kürbis sowie ein kräftiger roher Schinken aus dem Schwarzwald – einfach eine tolle Kombination. Das i-Tüpfelchen obendrauf ist – nicht nur optisch – die feine Kruste aus Käse und gemahlenen Kürbiskernen. Also ein wahres Kürbis-Drunter-und-Drüber.

Und auch wenn es nicht so aussieht: die Tarte macht unheimlich satt. Das Rezept ist für vier Personen ausgelegt. Solltet ihr etwas übrig haben, kein Problem. Die Tarte schmeckt am nächsten Tag auch kalt wirklich fantastisch.

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Mittlerweile schwöre ich übrigens auf die zweiteiligen Tarte-Formen mit Hebeboden, bei denen Rand und Boden getrennt sind. Denn es gibt nichts Ärgerlicheres als eine wunderbare Tarte, die sich beim Herausfriemeln aus der Form in ihre Einzelteile auflöst. Die Form fette ich im Fall von Mürbeteig nicht ein, da dieser bereits einen sehr hohen Butteranteil hat und nicht zum Festkleben neigt.

Der nächste Kürbis steht hier übrigens schon parat und wartet darauf, in der Herd(s)Kasper-Küche verarbeitet zu werden. Was daraus geworden ist, werdet ihr mit Sicherheit bald erfahren!

Bis dahin: Guten Appetit!

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