Herd(s)Attacke

Fischfilet auf Safran-Nudeln

Den heutigen Beitrag möchte ich mit einem ganz dicken DANKESCHÖN beginnen. Und zwar an alle, die meine Rezepte lesen und mir ihr Feedback dazu senden. Zu allererst gibt es mir natürlich das Gefühl, dass ich hier nicht für mich alleine poste. :-) Denn ein Food Blog ohne Leser ist natürlich mehr oder weniger sinnfrei. Und dafür, dass es den Herd(s)Kasper erst ein gutes halbes Jahr gibt, sind es doch schon einige, die ihm folgen – was mich natürlich tierisch freut.

Zweitens, und das ist mir wirklich wichtig, bekomme ich auch Rückmeldungen, wenn ich bei dem ein oder anderen Rezept gepennt habe. Kommt schonmal vor. Ich schreibe mir beim Kochen zwar alles haarklein auf, teste die Rezepte wenn möglich auch mehrere Male, bevor ich sie veröffentliche – aber im Eifer des Gefechts geht dann beim Herunterschreiben schonmal etwas unter. Ein Ei zum Beispiel. Oder aus dem Zucker wird per Autokorrektur unbemerkt eine Zuckerschote – welche im Kuchen eher nicht so gut kommt. Oder ich hab‘ eine Zutat zwar im Text erwähnt, dann aber im Rezept selbst unter den Tisch fallen lassen.

Mir fällt das, trotz mehrfachem Durchlesen, manchmal echt nicht auf. Euch aber – und dafür die eingangs erwähnte „Danksagung“ an alle Leser und Aufpasser!

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So, jetzt aber zum heutigen Rezept. Nachdem es beim letzten Mal mit dem Hessischen Handkäs‘ etwas deftiger zuging, hab‘ ich heute etwas edleres, und zwar Fischfilet auf Safran-Nudeln. Ursprünglich hatte ich hierfür immer Kabeljau-Filet verwendet, inzwischen variiere ich mit Victoriasee-Barsch oder Saibling – je nachdem, was die Fischtheke vor Ort gerade zur Verfügung hat. Auf jeden Fall dünste ich die Filets, denn so bleiben sie wunderbar saftig. Dafür habe ich mir extra eine so genannte „Dampfbox“ zugelegt; einen Behälter aus Silikon mit einem Siebeinsatz. In den Behälter kommt Flüssigkeit, dann wird das Sieb aufgesetzt. Auf dieses kommt dann der Fisch (oder was auch immer man dünsten möchte), Deckel drauf und ab in den Backofen.

Alternativ geht sicher auch ein Dünsteinsatz aus Metall, der in einen Topf gehängt wird. Probiert habe ich das selbst allerdings noch nicht – irgendwie widerstrebt mir die Kombination Fisch und Metall. Wenn ihr im Internet nach „Dampfbox“ sucht, werdet ihr bestimmt fündig. Im Rezept beschrieben habe ich jetzt die Dünstmethode, aber ihr könnt den Fisch natürlich so zubereiten, wie ihr es am liebsten mögt.

Und der Safran – der macht nicht nur „den Kuchen gehl“, sondern zum Beispiel auch Nudeln. Schmeckt nicht nur gut, sondern sieht auch toll aus. Hier kann ich nur empfehlen, eine gute Safranqualität zu kaufen, auch wenn diese natürlich teurer ist als das Billigpulver aus dem Supermarkt. Dafür hat man wirklich mehr davon – sowohl bei der Farbe als auch im Geschmack.

In diesem Sinne „Fisch ahoi!“

Euer Herd(s)Kasper

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