Weißwurstsalat mit Süßer-Senf-Dressing

Nach einem gefühlt viel zu kurzen, viel zu nassen und viel zu kalten Sommer geht’s auch schon wieder mit großen Schritten auf den Herbst zu. Was sich natürlich auch auf den herd(s)kasperlichen Speiseplan auswirken wird. Aber bevor der „Run“ auf Kürbis, Mangold und Co. losgeht, gibt es erst nochmal einen Salat, der zu meinen allerliebsten Wurstsalatvarianten gehört. Denn ich bin bekennender Weißwurst-Junkie – egal, zu welcher Uhrzeit.

Die bayerische Spezialität gibt’s bei mir regelmäßig, entweder „pur“ mit süßem Senf und einer Brezel. Aber eben besonders gerne als Salat serviert, selbstverständlich gepaart mit selbst gemachten Laugenbrötchen. Ein Rezept dafür findet ihr in Form von Laugenstangen bereits seit längerem auf dem Blog und nach dem gleichen Rezept könnt ihr natürlich auch Brötchen, Knoten oder Brezeln machen.

Das Herd(s)stück des Salates sind natürlich die Weißwürste, die es bei unserem Metzger ab und zu in loser Form zu kaufen gibt. Und wenn sie mal nicht vorrätig sind, gibt es eben abgepackte – denn letztendlich sind die an der Wursttheke auch nichts anderes, zumindest bei uns hier.

Für die Portion Knackigkeit sorgen neben weißem Rettich und Radieschen auch noch ein paar Cornichons. Mein persönliches Extra: frische Sprossen vom roten Rettich, momentan noch aus dem Kühlregal. Aber da ich die Dinger relativ oft verwende – zum Beispiel als Salat-Ersatz bei diversen Burger-Varianten -, ist eine herd(s)kasper-eigene Sprossenzuchtstation bereits in Planung. Ich muss nur noch einen geeigneten Platz dafür finden.

Aber zurück zum Weißwurstsalat – und was wäre der ohne süßen Senf? Eine ordentliche Portion davon findet sich im Dressing, das dem Salat das „i-Tüpfelchen“ aufsetzt. Die Zubereitung geht insgesamt recht schnell, die meiste Zeit nimmt eigentlich das Schnippeln in Anspruch. Die Würste werden vorgegart, müssen dann aber wieder etwas abkühlen. Aber Achtung – nicht zu sehr erkalten lassen, sonst lässt sich die Pelle nicht so gut abziehen; zumindest meiner Erfahrung nach.

So – das könnte man jetzt quasi als meinen Beitrag zum Oktoberfest ansehen, das interessanterweise im September stattfindet – größtenteils. Aber was soll’s – seit Ende August gibt’s ja auch schon wieder Lebkuchenherzen und Spekulatius … *shrug*

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Weißwurstsalat mit Süßer-Senf-Dressing
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Vorbereitung 45 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Wartezeit 15 Minuten
Portionen
Personen
Zutaten
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Anleitungen
  1. Die Weißwürste in einen Kochtopf geben, kaltes Wasser dazu geben, so dass die Würste bedeckt sind.
    Deckel auf den Topf geben und das Wasser ganz kurz zum Kochen bringen, dann sofort die Hitze auf niedrigste Stufe reduzieren.
    Die Würste bei geschlossenem Deckel 10 Minuten im heißen Wasser ziehen lassen - ab und zu mal nachsehen, damit das Wasser nicht kocht.
    Würste abgießen und abkühlen lassen.
  2. In der Zwischenzeit die Radieschen putzen, waschen und in dünne Scheiben schneiden.
    Den Rettich putzen, gründlich waschen, ggf. schälen, längs halbieren und ebenfalls in dünne Scheiben schneiden.
  3. Die Sprossen (falls verwendet) kurz unter kaltem Wasser abspülen, gut abtropfen lassen.
    Zwiebel schälen, halbieren und in feine Ringe schneiden.
    Cornichons in ein Sieb abgießen, abtropfen lassen und in Scheiben schneiden.
    Den Schnittlauch unter fließendem Wasser kurz abspülen, gut trocken schütteln und in kleine Röllchen schneiden.
    Die abgekühlten Weißwürste pellen und in Scheiben schneiden.
  4. Senf, Essig, Öl in einer Schüssel oder einem Schüttelbecher gut miteinander vermischen, mit etwas Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken.
  5. Alle Zutaten in eine ausreichend große Schüssel geben, das Dressing darüber geben und alles gut vermischen. Ggf. nochmal mit Salz/Pfeffer abschmecken. Mit dem Schnittlauch garnieren.
    Dazu passt am besten Laugengebäck.

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