Schonmal was von Birkensaft gehört?

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Vor einiger Zeit hatte ich einen netten Brief im Email-Postfach; aus Österreich, von der Firma Birkengold. Enthalten war eine Anfrage, ob ich nicht ihr Produkt testen und darüber berichten wollte. Es ginge um Bio-Birkensaft.

Schonmal was von Birkensaft gehört? Nö? Ich bis zu oben genannter Email auch nicht. Also erstmal ab ins Internet und recherchiert, was es damit überhaupt auf sich hat. Die einschlägige Online-Enzyklopädie weiß dazu, das der Saft früher auch bei uns, inzwischen aber hauptsächlich in Osteuropa, den skandinavischen Ländern sowie in Nord-China gezapft wird. Während der „Erntezeit“, die etwa zwei Wochen andauert, werden von den Birken je nach Größe etwa 10 Liter pro Tag abgenommen, was – wenn man es richtig macht – dem Baum nicht schadet.

Das Zapfen von Birkensaft hat eine lange Tradition; schon unsere Vorfahren wussten seine erfrischende Wirkung zu schätzen. Das Getränk ist also nichts Neues, sondern ist – zumindest in unseren Breitengraden – nur ein wenig in Vergessenheit geraten. Dank seiner Zusammensetzung – er enthält reichlich Mineralstoffe und Spurenelemente – wird dem Saft eine gesundheitsfördernde Wirkung nachgesagt. Enthalten sind Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium, Phosphor, Kupfer, Zink, Eisen, sowie Vitamin C. Also eine ganze Menge gesundes Zeug.

Klang auf jeden Fall interessant und da ich experimentierfreudig bin, habe ich für den Produkttest zugesagt. Wenige Tage später und genau richtig zur letzten großen Hitzewelle in diesem Jahr hielt ich das Paket in den Händen. Drei Sorten – Natur, Apfel und Traube – hatte ich mir ausgesucht und die wanderten zuerst einmal über Nacht in den Kühlschrank. Genug Zeit, sich mit den Informationen des beigelegten Birkengold-Infoblatts auseinander zu setzen. Das besagt, dass der Birken-Direktsaft von Birkengold in nachhaltiger biologischer Forstwirtschaft in Finnland gewonnen wird. Es kommen keine Aromen zum Einsatz; auch bei der Apfel- und Traubenvariante werden Direktsäfte verwendet.

Klang schon einmal viel versprechend, denn ich mag Säfte, wenn überhaupt, dann nur als „Natur pur“, also ohne künstlichen Zusatz von Aromen, Zucker und sonstigen „Zutaten“, die eigentlich nicht hinein gehören. Mit dem gut gekühlten Saft konnte das große Testen am nächsten Tag dann losgehen. Als erstes war das Original, also Naturprodukt, an der Reihe. Erster Eindruck: Der Saft schmeckt ganz leicht süßlich, fruchtig und ein wenig … hmm… wie soll ich es nennen? Erdig vielleicht? Trifft es irgendwie nicht ganz. Ich fühle mich an irgendeine Frucht erinnert, könnte aber nicht sagen, welche. Woanders schrieb jemand, es schmeckt nach Baum. Aber wie bitte schmeckt ein Baum? Ich hab‘ jedenfalls noch nie an einem geknabbert …

Birkensaft-02

Einen so richtig greifbaren Vergleich habe ich also nicht – auf jeden Fall ist der Saft sehr erfrischend, vor allem nicht zu süß. Er hat keine Kohlensäure, schmeckt dadurch vielleicht ein bisschen flach, lässt sich so aber wunderbar beim Sport trinken (ich hasse es, wenn man beim Laufen ständig aufstoßen muss). Ein bisschen erstaunt hat mich, dass der Saft mit 20 Kalorien pro 100 Milliliter zu Buche schlägt – doch etwas mehr, als ich vermutet hatte. 5 g Zucker sind dafür verantwortlich. Andererseits noch immer weniger als Limonade, fertiger Eistee oder diverse aromatisierte Wassersorten.

Beim in Birkensaft enthaltenen Zucker handelt es sich übrigens um Xylit (oder Xylitol), das nachweislich Karies-hemmend wirkt und daher unter anderem in Zahnpasta als Zuckerersatz verwendet wird. Auch in der Küche findet sich Xylit mittlerweile als Zuckerersatz – ich persönlich hab‘ damit aber noch keine Erfahrung gemacht.

Aber zurück zum Birkensaft: Etwas mehr Begeisterung als der Natursaft hat bei mir die Sorte „Apfel“ ausgelöst. Das Birkensaft-Aroma bleibt, aber eher dezent, der naturtrübe Apfelsaft sorgt für eine leicht säuerliche Note. Eine Erfrischung, an die ich mich wirklich gewöhnen könnte – und sie ist mit 19 Kalorien (4,3 g Zucker) sogar noch ein kleines bisschen kalorienärmer als die Naturvariante. Vom Geschmack her am ehesten noch mit Apfelschorle vergleichbar, aber mit einem natürlicheren Geschmack. Wirklich lecker.

And the winner is … Birkensaft „Traube“. Vom Geschmack her mein absoluter Favorit. Sehr fruchtig, nicht so furchtbar süß wie purer Traubensaft, sondern leicht herb und sehr erfrischend. Wobei hier der Birkensaft geschmacklich fast ganz in den Hintergrund tritt und das Traubenaroma überwiegt. Leider mit 29 Kalorien und 6,8 g Zucker auch die „gehaltvollste“ Sorte unter den drei verfügbaren. Aber auf jeden Fall eine Geschmacksrichtung, an die ich mich gewöhnen könnte.

Insgesamt bleibt also ein sehr positiver Eindruck von den – übrigens veganen – Birkengold-Birkensäften. Ich trinke meistens Mineralwasser, habe aber ab und zu Lust auf irgendetwas „mit Geschmack“. Der Birkensaft war eine leckere Abwechslung und ist eine echte Alternative zu puren Säften, die meistens doch sehr viel Zucker enthalten, oder Mineralwässern mit künstlichen Aromen, die ich wegen des oft sehr künstlichen Geschmacks so garnicht mag.

Danke auf jeden Fall, dass ich das Produkt kostenlos probieren durfte; war für mich neu und eine wirkliche Geschmacksbereicherung. Mehr zu Birkengold und Bio-Birkensäften unter www.birkengold.at.


*) Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Birkengold; er ist deshalb als Werbung gekennzeichnet. Meine Meinung zum Produkt wurde hiervon nicht beeinflusst und entspricht meiner eigenen Einschätzung.

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