Resteverwertung à la Herd(s)Kasper:
Beeren-Cookies!

Jeder, der mehr oder weniger regelmäßig backt, wird das Problem kennen: irgendetwas ist immer übrig. Im Rezept stehen 200 Gramm Nüsse, die Packung hat aber 250 Gramm. Oder man braucht eine Handvoll Schokoraspel für die Deko, der Rest wandert in den Vorratsschrank. Dort tummeln sich dann irgendwann angebrochene Päckchen mit Nüssen, Kuvertüre, Backpulver und so weiter und warten darauf, den nächsten Kuchen aufzuwerten.

Und irgendwann steht man dann vor dieser Ansammlung von angebrochenen Tütchen und Päckchen und überlegt, was man damit anfangen kann. Und da muss ich sagen: Was für eine Frage – COOKIES natürlich! Denn so ziemlich alles, was man an Backzutaten im Haus hat, kann man verwenden, um damit leckere, saftige, mampfige, dicke Kekse herzustellen. Die Artenvielfalt der Cookies ist geradezu endlos, angefangen vom Gemeinen Erdnussbutterkeks (Biscuitus Arachis Vulgaris) bis hin zum doppelt gefüllten, dreifachschokoladigen Mega-Crunch-Cookie (Biscuitus Bombasticus Triplex).

Und weil es am Wochenende mal wieder soweit war, habe ich einen Arm voll Backzutatenreste genommen, ein paar frische Beeren (übrig von der Beeren-Auslese) dazu getan – und fertig war eine neue Cookie-Variante, der Biscuitus Berrymus Delicatus. Oder auch „Cookie mit allem möglichen drin und Beeren drauf“.

ResteaufbewahrungWelche Sorte von Beeren ihr dafür verwendet, ist im Übrigen egal. Ich hab‘ jetzt Him und Heidel kombiniert, weil ich sie noch übrig hatte – aber welche und ob ihr ein oder zwei Sorten nehmt, bleibt euch natürlich selbst überlassen.

Noch ein Tipp zum Thema Resteaufbewahrung: Im Zuge des „Upcycling“ verpacke ich meine Gewürz- und Backzutaten in leere Kaffeetüten. Von denen habe ich seltsamerweise immer jede Menge zuhause *hust*. Da rieselt nichts heraus, es kann nichts aufplatzen und die Sachen bleiben frisch. Man kann die Tüten sogar auswaschen und wiederverwenden, alles schon probiert.

Ok, jetzt aber genug gelabert … hier das Rezept für die Beeren-Cookies!

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Resteverwertung à la Herd(s)Kasper: Beeren-Cookies!
Ein wichtiger Hinweis: Je nach Backofen kann sich die angegebene Backzeit verlängern oder verkürzen. Die Cookies sind normalerweise genau richtig, wenn der Rand leicht gebräunt ist und die Oberseite ein klein wenig Farbe bekommen hat. Nicht davon irritieren lassen, dass sich die Cookies beim Herausnehmen noch etwas "labberig" anfühlen - sie werden erst beim Abkühlen fest! Perfekte Cookies sollten am Rand knusprig und innen fluffig und saftig sein.
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Küche Backen
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 13 Minuten
Wartezeit 30 Minuten
Portionen
Cookies
Zutaten
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Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 13 Minuten
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Anleitungen
  1. Butter und Zucker in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührer oder Küchengerät aufschlagen, bis man eine gleichmäßige Creme hat. Zwischendurch mit dem Teigschaber durch die Schüssel gehen - ein bisschen Butter bleibt immer am Rand oder am Boden kleben.
  2. Zuerst das Ei, dann nacheinander Vanillezucker, Haferflocken, Schokoraspel, Mehl, Salz und zum Schluss das Backpulver hinzugeben; nach jeder Zugabe alles ordentlich verrühren.
  3. Die Himbeeren zum Teig geben und kurz unterrühren. Den Teig für ca. eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
  4. In der Zwischenzeit den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen - das Backblech vorher herausnehmen (!) und mit Backpapier belegen.
  5. Aus dem gekühlten Teig kleine Kugeln (etwa so groß wie ein Tischtennisball) formen und diese mit reichlich Abstand zueinander auf das Backblech setzen und nur ganz leicht andrücken. In jede Kugel 3-4 Heidelbeeren drücken. Den übrigen Teig wieder in den Kühlschrank stellen, bis man ihn braucht.
  6. Die Cookies bei 180°C etwa 13 Minuten backen (siehe auch Rezeptbeschreibung). Die Cookies mit dem Pfannenwender (o.ä.) auf ein Kuchengitter geben und ganz auskühlen lassen.
  7. Das Backblech ein wenig abkühlen lassen, dann die nächste Runde backen, bis der Teig verbraucht ist.
Rezept Hinweise

Das Rezept als PDF zum Herunterladen: Beeren-Cookies

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