Hoch die Tassen!

Drei Dinge gehören zu einem guten Kaffee: erstens Kaffee, zweitens Kaffee und drittens nochmals Kaffee.

Angeblich soll das Alexandre Dumas gesagt haben. Wenn das stimmt (man soll ja nicht alles glauben, was im Internet so verbreitet wird), kann ich dem Mann nur beipflichten. Ich mag meinen Kaffee am liebsten mit Kaffee, also pur und ohne Schnickschnack.

War nicht immer so … meine Karriere als leidenschaftlicher Kaffeetrinker begann im zarten Alter von fünf oder sechs Jahren. Damals wurde bei der Oma jeden Tag, pünktlich um 16 Uhr, Kaffee getrunken (das vermiss‘ ich manchmal – macht man das heute noch irgendwo?). Es gab – meistens staubtrockenen – Streuselkuchen und der musste irgendwie herunter gespühlt werden. Die Großen bekamen, klar, Kaffee, und den wollte ich auch. Die verantwortungsbewussten Großeltern tröpfelten also einen Teelöffel Kaffee in meine Milch und ich war zufrieden.

Über diese Kaffeemilch hangelte ich mich zu Milchkaffee und landete letztendlich bei Kaffee pur, inzwischen ausschießlich von meinem „local dealer“ bezogen, auf den ich im Laufe dieses Wochenendes noch zu sprechen komme. Denn dieses steht unter dem Motto „Hoch die Tassen“ und wird sich ausschließlich mit Kaffee beschäftigen. Ich habe einige Rezepte vorbereitet, bei denen er auf der Zutatenliste steht, mal mehr, mal weniger intensiv, aber immer präsent.

War übrigens gar nicht so einfach. Klar, Kuchen, bzw. im allgemeinen Süßes mit Kaffeegeschmack gab es in Hülle und Fülle. Aber ich wollte noch etwas Spezielles, eine Hauptmahlzeit, bei der er zum Einsatz kommt. Dafür habe ich ziemlich lange im Internet gesucht, ehe mich ein Rezept beim Durchlesen zu 50% und nach dem Probieren zu 200% überzeugt hat. Ich war selbst überrascht, dass es so gut war … und ich hoffe, dass es der ein oder andere von euch auch einmal probiert und mir beipflichtet.

Hierzu aber später – den Einstieg in das Kaffee-Wochenende macht ein Klassiker: Eclairs mit einer superleckeren Kaffeecrème-Füllung. Die Herstellung ist etwas aufwändig, aber es lohnt sich!

Viel Spaß beim Lesen und Nachmachen!

Euer Herd(s)Kasper

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