Herd(s)Attacke

Himmlischer Genuss:
Marzipan-Aprikosen-Strudel mit Vanillesoße (vegan)

Jetzt gibt’s Nachtisch! Nachdem ich im letzten Beitrag die Hauptspeise meines veganen Weihnachtsmenüs vorgestellt habe, darf das Dessert natürlich nicht fehlen. Ehrlich gesagt war ich selbst überrascht, wie gut es geschmeckt hat – trotz Aprikose aus der Dose, denn frische gibt’s zur Zeit ja nicht. Meine größte Sorge war, dass die Konservenfrüchte nicht vegan sein könnten. Oftmals übersieht man als „Omnivor“ mit ein wenig Halbwissen über Veganismus ja etwas. Aber die eingehende Recherche im Internet zum gewählten Produkt sowie das intensive Studium  der zum Glück sehr kurzen Liste der Inhaltsstoffe beruhigte mich dann und es konnte losgehen.

Der Aprikosenstrudel an sich ist schnell gemacht und ich konnte ihn wunderbar schon am Morgen vorbereiten, so dass er am Nachmittag nur noch fix in den Ofen musste. Dank der saftigen Füllung wurde auch der verwendete Yufkateig nicht trocken, was normalerweise in Sekundenbruchteilen geschieht. Ich liebe das Zeug, aber es ist höllisch. Je nachdem, was man damit anstellt, ist man mehr damit beschäftigt, den Teig feucht zu halten als damit, ihn zu verarbieten. Fleißiges Bepinseln oder Besprühen mit Wasser oder Öl hilft da sehr. Oder eben eine saftige Füllung.

Diese bestand aus den besagten Aprikosen und einer leckeren Marzipancreme, die ich gleich noch für die Vanillesoße verwendet habe. So wurde diese zum einen etwas cremiger und zum anderen geschmacklich abgestimmt auf den Strudel. Den hatte ich in der Woche vor dem großen Festessen schon getestet und, ganz unter uns, alleine verputzt. So lecker war das Ding, dass ich es garnicht teilen wollte.  Vor allem natürlich, wenn er noch warm aus dem Ofen kommt. Dann noch die Vanillesoße darüber – ein Genuss! Und jetzt wo ich so darüber schreibe, könnte ich glatt schon wieder … ach ne, das muss bis zum Wochenende warten. :-)

Somit wäre dann Weihnachten auch hier auf dem Blog abgearbeitet. Wobei sowohl die gefüllte Rote Bete als auch der Strudel natürlich nicht nur zur Weihnachtszeit schmecken, sondern für alle Tage taugen, an denen man sich ein wenig verwöhnen will.

Wie schon beim Rezept für die Rote Bete habe ich die Inspiration aus der Dezember-Ausgabe der „veggie!“ genommen und danke herzlich dafür! Es war ein Genuss. Bei den Zutaten für den Strudel habe ich in der Liste die entsprechenden nicht-veganen Alternativen aufgezählt. In der Beschreibung selbst verwende ich die allgemeine Version.

Lasst es euch schmecken!

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