Heute bleibt der Ofen aus –
beim beerigen
„No Bake Yogurt Berry Cheesecake“

Beim heutigen Kuchen bleibt nicht nur der Ofen aus. Ich begehe damit zum einen einen „Nicht-Geburtstag“ (Nein, nicht meinen), zweitens nehme ich damit an meinem ersten Blog-Event teil und irgendwie ist das ein bisschen aufregend *zappel*.

„Nicht-Geburtstag“ aus dem Grund, weil es den Kuchen einen Tag vor dem eigentlichen Jubeltag schon gab. Eigentlich hatte sich das Nichtgeburtstagskind ja einen anderen Kuchen gewünscht, aber der war es mir bei diesem Wetter einfach zu mächtig. Also habe ich etwas abgespeckt und einen „No-Bake Yogurt Berry Cheesecake“ gezaubert. Mit vielen Beeren und in diesem speziellen Fall auch gluten- und laktosefrei. Das Original wird eigentlich mit griechischem Joghurt gemacht, den ich  unten im Rezept auch angegeben habe. Ihr könnt ihn selbstverständlich durch laktosefreien oder veganen Joghurt ersetzen – funktioniert alles bestens.

Berry-Cheesecake_04

Tja, und Blog-Event, weil Ina von „Ina is(s)t“ unter dem Motto „BeerenStark“ zum Posten von beerigen Rezepten aufgerufen hat. Ich habe ihren Blog ja schon einmal im Rahmen der leckeren Mántóu-Burger erwähnt und bin überhaupt ein großer Fan von ihr und ihren Rezept-Ideen. In diesem Monat geht es bei ihr ziemlich beerig zu, schließlich ist Hochsaison. Und auch ich kann an den kleine, leckeren Dingerchen – egal ob Him, Heidel, Johannis oder Brom – einfach nicht vorbeigehen, ohne mindestens ein Körbchen mitzunehmen. Und manchmal kann ich mich sogar bis zuhause zurückhalten und es bleiben tatsächlich genügend Beeren übrig, um noch einen Kuchen oder ein Dessert zu machen …

Wie zum Beispiel den bereits erwähnten Cheesecake mit Beeren, in diesem Fall Brom und Heidel. Ihr könnt dafür natürlich auch andere Sorten verwenden, je nachdem, was euch schmeckt und was gerade im Angebot ist – auch Tiefkühl-Beeren, sollten keine frischen zu haben sein. Ein kleines Highlight bei diesem Kuchen ist der Boden. Er besteht eigentlich aus gemahlenen Haselnüssen und etwas Kokosöl. Zwischen die gemahlenen Nüsse habe ich aber noch ein paar gehobelte geschmuggelt – das gibt der Sache etwas mehr Biss. Ich mag’s, wenn’s ein bisschen knackt beim Kauen.

Berry-Cheesecake_05

Noch ein Hinweis: Der natürliche Lebensraum des „No Bake Yogurt Cheesecake“ ist der Kühlschrank, besonders bei den derzeitigen Temperaturen. Sowohl der Boden als auch die Jogurtcreme mögen es überhaupt nicht, im Warmen zu stehen. Also achtet darauf, dass der Kuchen immer gut gekühlt ist und nicht in der Sonne herumsteht, sonst lässt er unter sich. Außerdem muss er über Nacht durchkühlen; ihr solltet ihn also auf jeden Fall einen Tag vor dem Verzehr vorbereiten. An diesem Tag kommt dann nur noch das Beeren-Topping drauf, das allerdings auch noch einmal zwei Stunden fest werden muss. Also rechtzeitig starten!

Und zu guter Letzt noch einmal zum eingangs erwähnten Blog-Event: Wer wie ich ein Fan von Beeren aller Art ist, sollte dem Link unten folgen. Es führt euch direkt zum Event bei  „Ina is(s)t“und vielen weiteren leckeren Beeren-Rezepten! Viel Spaß damit!

Hier geht’s zum Blog-Event „BeerenStark“ bei „Ina is(s)t“

Banner Beerenstark2kl


PS: Für alle, die kein Kokos mögen und lieber Gelatine anstelle von Agar-Agar verwenden, habe ich das Rezept entsprechend umformuliert und die Alternativen dazu geschrieben. So kann sich jeder aussuchen, wie er den Kuchen machen möchte. Cheesecake für alleeeeeeee!! 😉

Rezept drucken
No-Bake Yogurt Berry Cheesecake
Für eine Springform mit 26 cm Durchmesser.
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Küche Backen, Desserts
Vorbereitung 30 Minuten
Wartezeit Über Nacht bzw. 2 Stunden (Topping)
Portionen
Portionen
Zutaten
Für den Nussboden
Für die Joghurtcreme
Für das Beeren-Topping
Küche Backen, Desserts
Vorbereitung 30 Minuten
Wartezeit Über Nacht bzw. 2 Stunden (Topping)
Portionen
Portionen
Zutaten
Für den Nussboden
Für die Joghurtcreme
Für das Beeren-Topping
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Anleitungen
  1. Die Haselnüsse in eine Pfanne geben und ohne Fett kurz anrösten. In eine Schüssel geben, das Kokosöl bzw. die Butter dazu geben und alles mit einer Gabel gründlich mischen. Nussmasse in eine Springform (ø 26 cm) geben und gut andrücken oder -rollen.
    Boden bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank stellen.
  2. Biozitrone waschen, die Schale in eine Schüssel reiben. Saft auspressen und für später aufheben.
    Solltet ihr Gelatine verwenden, diese in kaltem Wasser einweichen.
  3. Joghurt, Kokos-Mus (alternativ Mascarpone), Zucker, Vanille und Salz in die Schüssel mit dem Zitronenabrieb geben und mit dem Mixer gründlich verquirlen.
  4. Zitronensaft und Wasser in einen kleinen Kochtopf geben, aufkochen. Agar-Agar (alternativ die vorher eingeweichte Gelatine) hinzugeben und zwei Minuten unter Rühren köcheln. Vom Herd nehmen, kurz etwas abkühlen lassen, dann sehr gründlich unter die Joghurtmasse mischen.
  5. Die Joghurtmasse in die gekühlte Springform geben, glatt streichen und über Nacht fest werden lassen.
  6. Am nächsten Tag für das Beeren-Topping die Beeren waschen und verlesen. 2-3 Handvoll Beeren weg nehmen, sehr gut abtrocknen und beiseite stellen.
    Solltet ihr Gelatine anstelle von Agar-Agar verwenden, diese in einer Schale mit kaltem Wasser einweichen.
  7. Die restlichen Beeren mit dem Pürierstab oder einem Küchenmixer pürieren und durch ein Sieb passieren. Das Püree auffangen und zusammen mit Saft und Zucker in einem kleinen Topf geben und aufkochen. Das Agar-Agar bzw. die ausgedrückte Gelatine hinzu geben und unter Rühren zwei Minuten köcheln lassen. Vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  8. Die beiseite gestellten Beeren auf dem Kuchen verteilen.
  9. Das Beeren-Topping über den Kuchen gießen. Kuchen noch einmal für zwei Stunden in den Kühlschrank stellen. Gut gekühlt servieren und aufbewahren.
Rezept Hinweise

Das Rezept zum Herunterladen: No-Bake Yogurt Berry Cheesecake

6 Comments

  • ullatrulla says:

    Ohh, dein Kuchen sieht wirklich ganz toll aus! Ich liebe ja No-bake Cheesecake und mit so einer bunten Beerenmischung erst recht.
    Liebe Grüße,
    Daniela

    • Petra says:

      Hi Daniela!
      Danke für das Lob! Ich bin ja eigentlich kein so großer Fan von No-Bake-Kuchen. Aber der hier hat sogar mich überzeugt. ?

      Herd(s)liche Grüße und Danke, dass du vorbei geschaut hast – freue mich immer über Besuch.
      Petra

  • Ina says:

    Heute komme ich endlich mal dazu, alle Beiträge zum Event anzuschauen. Der Kuchen sieht wirklich klasse aus! Sowohl Rezept, als auch das Bild sprechen mir total an. Da würde ich jetzt gerne naschen!
    Lieben Gruß Ina von Ina Is(s)t

    • Petra says:

      Hallo Ina!

      Das freut mich wirklich sehr! Und Danke nochmal für das tolle Event – ich bin wirklich sehr gespannt auf das Ergebnis. Es haben ja irre viel Leute mitgemacht und ich beneide dich wirklich nicht darum, das alles jetzt in eine Übersicht packen zu müssen. 😉

      Herd(s)liche Grüße,
      Petra

  • Katha says:

    Das Rezept klingt super! Eine Frage: ich würde statt Agar-Agar lieber Gelatine benutzen, kannst du mir sagen wie vielen Blättern für topping bzw Cheesecake das entsprechen würde? Und kann ich das kokosmus auch durch ein „herkömmliches“ Produkt ersetzen? ZB Mascarpone oder so? Für den Boden würde ich Butter nehmen. Ich denke das dürfte gehen. Das soll keine Kritik am Rezept sein, ich hoffe du fasst das nicht so auf, aber ich mag einfach Kokos nicht, und will ungern eine ganze Packung von irgendwas mit Kokos extra für den Kuchen besorgen 😉 oder hast du andere Ideen, wie ich Kokos ersetzen kann?
    Danke für das tolle Rezept 😉

    • Petra says:

      Hey Katha!

      Freut mich, dass du meine Seite besuchst! Gelatine ist kein Problem; bei der Füllung nimmst du dafür 8 Blatt Gelatine, beim Topping zwei. Und Butter bzw. Mascarpone anstelle von Kokos ist natürlich total in Ordnung.
      Ist übrigens ein guter Hinweis von dir – ich werde das Rezept entsprechend anpassen, für alle, die nicht auf Kokos stehen. Ich mag’s auch nicht immer, wobei der Kokosgeschmack in diesem Fall nicht so dominant ist – die Zitrone haut viel mehr rein. 😉
      Würde mich freuen, wenn du dich nochmal meldest, wenn du den Kuchen gemacht hast – bin gespannt, wie er geschmeckt hat!

      Herd(s)liche Grüße,
      Petra

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