Vegane Baumkuchen-Happen
Portionen Vorbereitung
ca. 40Stück 2Stunden (mit Verzieren)
Kochzeit Wartezeit
50Minuten 30Minuten
Portionen Vorbereitung
ca. 40Stück 2Stunden (mit Verzieren)
Kochzeit Wartezeit
50Minuten 30Minuten
Zutaten
Für den falschen Eischnee
Für den Teig
Zum Verzieren
Anleitungen
Der falsche Eischnee
  1. Kichererbsenwasser und Zitronensaft in eine Rührschüssel geben.
    Zucker, Salz und Guarkernmehl in einem Schälchen gut vermischen (verhindert, dass das Guarkernmehl klumpt) und zum Kichererbsenwasser geben.
  2. Mit dem Schneebesen der Küchenmaschine ca. eine Minute auf mittlerer Stufe verquirlen, bis das Guarkernmehl ein wenig aufgequollen ist und das Wasser beginnt, einzudicken.
    Geschwindigkeit erhöhen, den gesiebten Puderzucker nach und nach dazugeben.
    Die Mischung ca. 5 Minuten lang auf hoher Stufe schlagen, bis der Eischnee steif ist.
    Eischnee bis zur Verwendung kühl stellen.
Der Teig
  1. Backofen auf 220°C Umluft-Oberhitze vorheizen.
    Ein Backblech (noch ohne Backpapier!) mit vorheizen.
  2. Die Margarine in einen kleinen Kochtopf/Kasserolle geben und auf niedriger Stufe (bei mir 2 von 9) schmelzen.
    100 g der Marzipanrohmasse mit einer groben Reibe über die Margarine raspeln und unterrühren, bis eine gleichmässige Masse entstanden ist (der restliche Marzipan wird erst später benötigt).
    Orangensaft unter die Marzipanmasse rühren.
    Die Safranfäden im Mörser zerstoßen, zur Marzipanmasse geben und unterrühren, bis sie sich aufgelöst haben.
    Marzipanmasse vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen.
  3. Mehl, Maismehl, Speisestärke, Vanille, Rohrohrzucker und Guarkernmehl in eine Rührschüssel geben und miteinander vermischen.
    Nach und nach die abgekühlte Marzipanmasse dazu gießen und mit dem Schneebesen der Küchenmaschine auf mittlerer Stufe unterrühren.
    Zwischendurch ggf. den Rand und den Boden der Schüssel mit einem Teigschaber abkratzen, damit sich auch alles gut vermischt.
  4. Den Eischnee auf den Teig geben und mit einem Kochlöffel mit Loch vorsichtig unterheben.
  5. Das vorgeheizte Backblech aus dem Ofen holen (bitte nicht die Finger verbrennen!).
    Backpapier darauf legen und 3-4 EL Teig dünn und zügig darauf verstreichen (geht am besten mit einer kleinen, abgewinkelten Konditorpalette).
  6. Backblech auf eine der oberen Schienen des Backofens schieben (ca. 10 cm Abstand zu den Heizschlangen lassen).
    Teig ca. 3 Minuten lang backen, bis er leicht gebräunt ist (kann je nach Ofen etwas schneller gehen oder länger dauern – bei den ersten Schichten unbedingt kontrollieren).
  7. Auf die gebackene Schicht eine zweite dünne Teigschicht auftragen und diese wiederum ca. 3 Minuten backen.
    So verfahren, bis der Teig aufgebraucht ist.
    Hinweis: der Kuchen ist noch nicht besonders hoch, aber das wird noch!
  8. Den Baumkuchen nach der letzten Schicht auf die mittlere Schiene des Backofens geben, Backofen abschalten, den Kuchen noch einmal fünf Minuten darin lassen.
    Den fertigen Baumkuchen auf einem Kuchengitter ca. eine halbe Stunde abkühlen lassen.
  9. In der Zwischenzeit die Schokolade im Wasserbad schmelzen.
    Unschöne Ränder an der Baumkuchenplatte wegschneiden; den Baumkuchen halbieren, so dass zwei gleich große Rechtecke entstehen.
    Die übrig gebliebene Marzipanrohmasse auf einer Arbeitsplatte dünn ausrollen, so dass sie die gleiche Größe hat wie ein Baumkuchenrechteck.
    Marzipanschicht auf eines der Rechtecke legen, das zweite Rechteck darauf setzen und leicht andrücken.
    Überstehenden Marzipan wegschneiden; den Baumkuchen in ca. 3×3 cm große Würfel schneiden.
  10. Die Würfel auf einen Holzspieß stecken und in die geschmolzene Schokolade tauchen, so dass die Würfel rundherum dünn mit Schokolade überzogen sind.
    Schokolade etwas abtropfen lassen; Würfel mit Hilfe einer Gabel vorsichtig vom Holzspieß ziehen und zum Trocknen auf ein Kuchengitter geben.
    Würfel kühl stellen, bis die Schokolade getrocknet ist.
  11. Die fertigen Würfel kühl und trocken aufbewahren – ich hab‘ sie in eine Frischebox gegeben und im Kühlschrank aufgehoben; so ist die Schokolade am knackigsten.
Rezept Hinweise

Die erste Schicht des Teiges ist die schwierigste. Denn zum einen neigt das Backpapier dazu, sich zu wellen, wenn es feucht wird. Zum anderen muss der Teig dünn, relativ gleichmäßig und recht zügig darauf verstrichen werden. Am besten klappt das mit einer kleinen, abgewinkelten Konditorpalette.

Bitte auch aufpassen, dass ihr euch am heißen Backblech nicht verbrennt!