Herd(s)Attacke

Herd(s)erwärmend:
Chili con Carne, im Brot serviert

Wenn’s draußen so richtig schmuddelig und kalt ist, gibt es (fast) nichts besseres, als eine schöne, deftige, heiße Mahlzeit. Eintöpfe eignen sich ganz hervorragend, um Leib und Seele zu wärmen – und Chili con Carne ist nichts anderes. Das schöne an diesem beliebten Tex-Mex-Gericht ist, dass es nicht „das eine, wahre“ Chili gibt – es finden sich endlos viele Variationen. Allen gemeinsam ist die Verwendung von (Rind-)Fleisch und Chili … das war’s auch schon fast. Selbst bei den Bohnen, die für mich persönlich unbedingt dazu gehören, streiten sich die Geister.

chilli-im-brot-02

Im Herd(s)Kasper-Haushalt haben sich im Laufe der Jahre zwei Varianten eingebürgert: Eine ziemlich schnell zusammengerührte mit Hackfleisch, und eine mit Fleischwürfeln, die etwas mehr Aufwand verursacht. Und um die geht es heute. Wobei das Chili an sich noch relativ flott zu machen ist. Der Eintopf braucht – mit Vorbereitung – knapp zwei Stunden, dann ist er bereit zum Servieren. Der Knackpunkt ist, wie er serviert wird. Klar, man kann ihn einfach in eine Schüssel geben und Brot dazu reichen. Aber warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht?

Deshalb serviere ich das Brot nicht zum Chili, sondern quasi drumherum. Das Auge isst ja schließlich mit und bei dieser Variante kommt es auf keinen Fall zu kurz, finde ich. Ist doch praktisch, wenn man den „Teller“ gleich mitessen kann. 🙂

chilli-im-brot-01

Und weil sich das Brot nicht nur zum Servieren von Chili eignet, sondern auch für andere Eintöpfe oder Suppen, habe ich ihm ein gesondertes Rezept gewidmet – das macht die Sache etwas übersichtlicher. Das Rezept findet ihr unter Mini-Sauerteigbrote. Insofern bezieht sich das folgende Rezept, auch was den Zeitaufwand betrifft, nur auf das Chili.

Und da muss ich zugeben, bin ich ein ziemlicher Feigling – ich mag’s nämlich nicht gerne so furchtbar scharf, weshalb in meinem Rezept nur eine ganz kleine Chilischote vorkommt. Für die Mutigen unter euch, oder solche, die ihre Geschmacksknospen gerne auf Trab bringen: gebt einfach mehr dazu, ganz nach eurem eigenen Gusto.

Chili con Carne
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Portionen Vorbereitung
3 Personen 15 Minuten
Kochzeit
90 Minuten
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3 Personen 15 Minuten
Kochzeit
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Chili con Carne
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Portionen Vorbereitung
3 Personen 15 Minuten
Kochzeit
90 Minuten
Portionen Vorbereitung
3 Personen 15 Minuten
Kochzeit
90 Minuten
Zutaten
Portionen: Personen
Einheiten:
Anleitungen
  1. Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen, fein hacken.
    Tomaten waschen, grob würfeln.
    Paprikas und Chilischote waschen, halbieren, die Kerne entfernen. Chili fein hacken, Paprika würfeln.
    Möhre waschen, bürsten und in kleine Zesten schneiden.
    Bohnen und Mais in ein Sieb schütten, gut abtropfen lassen.
    Petersilie waschen, gut trocken schütteln, fein hacken.
  2. Rindfleisch trocken tupfen und in Würfel schneiden (ca. 2x2 cm).
    In einem großen Schmortopf das Öl erhitzen, das Fleisch darin kräftig anbraten, so dass es Farbe bekommt. Fleisch wieder herausnehmen.
  3. Zwiebeln, Chili und Knoblauch in den Topf geben und unter Rühren andünsten.
    Tomatenmark (beide Sorten) hinzugeben und alles zusammen kräftig anbraten - es darf sich ruhig eine Kruste am Topfboden bilden!
  4. Gewürfelte Tomaten, Möhrenzesten und das Fleisch wieder hinzugeben, unterrühren.
    Die Rinderbrühe aufgießen, kurz aufkochen lassen.
    Hitze reduzieren und das Fleisch auf niedriger Stufe 70 Minuten schmoren lassen.
  5. Nach diesen 70 Minuten die Paprikawürfel hinzugeben und alles noch einmal 15 Minuten schmoren.
    Ganz zum Schluss die Hitze leicht erhöhen, Bohnen, Mais, Petersilie und (optional) Sahne hinzu geben, 5 Minuten mitköcheln lassen.
  6. Das Chili mit Salz, Piment und Pfeffer abschmecken, ggf. mit einem Klecks Crème fraîche servieren.

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