Herd(s)Attacke

Es grünt so grün:
Schnelle Erbsensuppe

Eigentlich sollte dieses Rezept ja schon zum gestrigen St. Patrick’s Day online gehen. Von wegen grün und so. Leider haben dann die Tücken der Technik zugeschlagen und so musste ich bis heute mittag warten, um den Bericht fertig zu machen. Aber was soll’s – die Suppe schmeckt ja nicht nur zu irischen Feiertagen gut. Nachdem die Woche schon echt frühlingshaft war, ist heute Schmuddelwetter angesagt. Bei uns regnet’s Bindfäden und insofern kann ein wärmendes Süppchen nicht schaden.

Kennt ihr Erbswurst? Diese getrockneten Gemüsetabletten, aus denen man mit etwas heißem Wasser eine … naja … Suppe zaubern kann? Einer meiner Lebensabschnittsgefährten war totaler Fan dieser Dinger und deshalb brachte ich sie regelmäßig auf den Tisch. Im Nachhinein verkrümeln sich meine Geschmacksknospen ins Nirvana, wenn ich mir das in Erinnerung rufe. Aber damals fand ich’s ganz ok und letztendlich hat man sich auch nicht so viele Gedanken darüber gemacht, was da nun drin ist, ob das da auch hinein gehört und ob es geschmacklich ein Highlight ist oder nicht. Hauptsache satt.

Käme mir heutzutage natürlich nicht mehr auf den Tisch; erst recht nicht, nachdem ich weiß, wie sich eine leckere Erbsensuppe in relativ kurzer Zeit und ohne großen Aufwand selbst herstellen lässt. Am allerliebsten mag ich an dieser Suppe, dass sie zum einen so richtig schön dick und sämig ist. Zum anderen nehme ich immer eine Handvoll der fertig gekochten Erbsen weg, ehe ich sie püriere und füge sie später wieder hinzu. Dadurch hat die Suppe ein wenig „Biss“. Wunderbar variieren lässt sie sich, wenn man verschiedene Kräuter, knackig angeröstete Speckwürfel oder Croutons dazu gibt.

Wer mag, kann frische Erbsen nehmen; ich halte mich in dem Fall an Tiefkühlerbsen, da die frischen bei uns eher schwierig zu bekommen sind. Leider habe ich keinen Wochen- oder Bauernmarkt in unmittelbarer Nähe, was ich äußerst bedauerlich finde. Ich würd‘ zu gerne mal wieder über einen schönen, großen Markt bummeln und mich mit frischem Obst und Gemüse eindecken. Aber der nächste liegt eine gute Stunde mit der Straßenbahn entfernt – und mit dem Auto mag ich samstags echt nicht in die Großstadt fahren. Naja, wie gesagt geht’s auch mit Tiefkühlerbsen ganz prima.

Also, ich wünsche einen schönen St. Patrick’s Day gehabt zu haben und werde mich mal in die Herd(s)Kasper-Versuchsküche verkrümeln. Es steht noch so einiges auf dem Programm, das ich ausprobieren will und das Wochenende ist wie immer viel zu kurz für all‘ das, was ich mir vorgenommen habe.

Man liest sich!

Euer Herd(s)Kasper

Schnelle Erbsensuppe
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Die Tiefkühlerbsen müssen nicht aufgetaut sein, sondern können gefroren verwendet werden.
Ihr benötigt einen Pürierstab.
Portionen Vorbereitung
4 Portionen 10 Minuten
Kochzeit
25 Minuten
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Kochzeit
25 Minuten
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Die Tiefkühlerbsen müssen nicht aufgetaut sein, sondern können gefroren verwendet werden.
Ihr benötigt einen Pürierstab.
Portionen Vorbereitung
4 Portionen 10 Minuten
Kochzeit
25 Minuten
Portionen Vorbereitung
4 Portionen 10 Minuten
Kochzeit
25 Minuten
Zutaten
Portionen: Portionen
Einheiten:
Anleitungen
  1. Die Zwiebel schälen und fein würfeln.
    Butter in einem hohen Topf erhitzen, die Zwiebelwürfel darin glasig andünsten.
    Die Tiefkühlerbsen dazu geben, kurz mit andünsten.
  2. Etwas Gemüsebrühe in den Topf geben, kurz aufkochen.
    Restliche Gemüsebrühe dazu geben, Hitze auf niedrigste Stufe reduzieren. Deckel auf den Topf geben und alles 20 Minuten köcheln lassen.
  3. In der Zwischenzeit die Kräuter waschen, trocken schütteln und fein hacken.
  4. Nach Ende der Kochzeit eine kleine Portion Erbsen entnehmen und beiseite stellen.
    Hitze auf mittlere Stufe erhöhen, die Crème fraîche bis auf 4 TL (für die Deko) zu den Erbsen geben und unterrühren.
  5. Erbsensuppe mit dem Pürierstab fein pürieren, die gehackten Kräuter dazu geben.
    Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    Die beiseite gestellten Erbsen wieder hinzu geben, unterrühren.
  6. Suppe mit einem Klecks Crème fraîche dekoriert servieren.

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