Edle Stückchen: Mongolian Beef

Eigentlich sollte hier heute das Rezept für meine allerliebsten Lieblings-Serviettenknödel stehen. Das hab‘ ich vor zwei Jahren entdeckt und seither nutze ich jede Gelegenheit, sie auf den Tisch zu bringen. Aber mal ehrlich … Serviettenknödel … bei dem Wetter? Der Blick auf’s Thermometer verrät überaus sommerliche 31°C und schon der Gedanke an Knödel verursacht bei mir zusätzliche Schweißausbrüche. Die werden also auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Jetzt muss ein temperaturverträglicher Ersatz her und den hab‘ ich mit dem edlen „Mongolian Beef“ sofort gefunden. Asiatisch ist eh‘ mein Ding, wie man vielleicht an dem ein oder anderen Blog-Eintrag schon gemerkt hat. Und nein, ich fange jetzt nicht schon wieder an zu schwärmen von dem knackigen Gemüse, der leckeren Soße, den knackigen Erdnüssen, dem klebrigen-klumpigen Reis, der einfach dazu gehört.

mongolian-beef-02

Perfekt auch, dass beim „Mongolian Beef“ kein Schweinefleisch zum Einsatz kommt, das ich seit einiger Zeit tunlichst vermeide. Statt dessen wird edles Rinderfilet verwendet. Das Rezept selbst habe ich bei www.tablefortwoblog.com – eine herrliche Seite mit großartigen Rezepten, appetitanregenden Bilder. Und alles ist toll beschrieben sind, so dass man auch als Anfänger damit klar kommt. Schaut unbedingt mal rein!

Die Zubereitung von „Mongolian Beef“ geht relativ schnell, schließlich soll das gute Fleisch ja nicht totgebruzzelt werden. Ich habe dem Original-Rezept noch meine geliebten frischen Zuckerschoten hinzugefügt, irgendwie mussten die einfach noch rein. Macht das ganze noch leckerer, als es sowieso schon ist. Das ganze wird optimalerweise in einem Wok zubereitet; eine schwere gusseiserne Pfanne tut’s aber auch.

OK, dann kann’s ja jetzt losgehen … viel Spaß und guten Appetit!

Euer Herd(s)Kasper

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Mongolian Beef
Dazu am besten einen kräftigen Reis, z.B. mit Vollkorn-Basmati!
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Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Wartezeit 10 Minuten
Portionen
Personen
Zutaten
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Anleitungen
  1. Ingwer und Knoblauchzehen schälen und sehr fein hacken.
    Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden.
    Zuckerschoten putzen, unter Wasser kurz abbrausen und gut abtropfen lassen.
    Die Erdnüsse im Mörser etwas zerkleinern.
  2. Filetsteaks trocken tupfen und in schmale Streifen schneiden. In eine verschließbare Schüssel oder einen Frischhaltebeutel geben. Die Speisestärke dazu geben und gründlich untermischen, so dass das Fleisch gleichmäpig davon bedeckt ist.
    Schüssel/Beutel verschließen und das Fleisch für 15 Minuten in den Kühlschrank geben.
  3. 2 EL Sesamöl in den Wok geben und erhitzen. Ingwer und Knoblauch hineingeben und zwei Minuten anschwitzen. Sojasoßen, Wasser und Zucker hinzugeben.
    Unter Rühren aufkochen und 2 Minuten köcheln lassen, so dass der Zucker ganz aufgelöst ist.
    Soße in eine Schüssel gießen und beiseite stellen.
  4. Den Wok mit Küchenkrepp auswischen und weitere 2 EL Sesamöl darin auf höchster Stufe erhitzen. Die Rinderfilet-Streifen in den Wok geben und unter Rühren eine Minute kräftig anbraten. Fleisch aus dem Wok nehmen und beiseite stellen.
  5. Den Wok noch einmal mit Küchenkrepp auswischen, die Hitze leicht reduzieren. Die vorbereitete Sojasoße, Frühlingszwiebeln und Zuckerschoten in den Wok geben und 2 Minuten ziehen lassen. Die Soße sollte gerade noch köcheln; sollte sie dabei zu dick werden, noch 1-2 EL Wasser hinzugeben.
  6. Nach zwei Minuten das Fleisch hinzugeben und ebenfalls noch einmal zwei Minuten in der Soße ziehen lassen.
  7. Vor dem Servieren die zerkleinerten Erdnüsse über das Fleisch geben.
Rezept Hinweise

Und wie immer an dieser Stelle das Rezept zum Herunterladen: mongolian-beef

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