Die schmeckt nicht nur zur Weihnachtszeit:
Festliche Marzipantorte

So – fast geschafft. Diese Woche hab‘ ich gefühlte 90 Prozent jedes Tages in der Küche gestanden und alles rund ums oder für das Weihnachtsfest vorbereitet. Besonders wichtig: mein veganes Weihnachtsmenü für den ersten Feiertag. Aus taktischen Gründen möchte ich es jetzt noch nicht preisgeben – aber eins kann ich euch sagen: es ist sooo geil. Gestern hatte ich die Hauptspeise als Abendessen und heute morgen den Nachtisch zum Frühstück. Ich bin nicht nur unheimlich begeistert davon, sondern auch unglaublich gespannt, ob es den Gästen am 1. Weihnachtsfeiertag genauso gut schmeckt. Eines ist gewiss: die Rezepte werde ich auf jeden Fall nach den Feiertagen noch veröffentlichen!

Ganz kurz vor dem Fest gab’s bei uns aber noch einen Geburtstag zu feiern. Meine Nichte ist sozusagen beinahe ein Christkind (Anekdote am Rand: genau wie Eddie Vedder von „Pearl Jam“, die ich – in dieser Reihenfolge – abgöttisch verehre). Als kleine Geburtstagsüberraschung, und weil ich es sowieso schon seit Wochen vor hatte, gab es eine weihnachtlich angehauchte Marzipantorte. Die schmeckt natürlich nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern auch davor und danach …

Ein ganz klein wenig ist mir die Torte dieses Mal daneben gegangen: der Boden ist – wie auf den Bildern zu sehen – etwas zu dick geworden. Irgendwie ist der Teig aufgegangen wie der Teufel. Im Normalfall sind die drei Teigböden um fast die Hälfte dünner – so kommt der Geschmack Marzipanmousse viel besser zur Geltung. Also keine Sorge, wenn euer Biskuitboden nicht so furchtbar hoch wird; das passt schon. Die Torte sollte auf jeden Fall, bis auf den Sahneüberzug, einen Tag vor dem Verzehr hergestellt werden, denn sie muss über Nacht im Kühlschrank fest werden.

Tja – und mit dieser Leckerei verabschiede ich mich jetzt erst einmal in die Feiertage, inklusive Schnitzelkoma an Heiligabend und dem ein oder anderen Glas Keineahnungirgendwasmitalkohol, und davon in ausreichender Menge. Ich wünsche euch allen von Herd(s)en ein fröhliches, feierliches, leckeres Weihnachtsfest – genießt es mit allen Sinnen!

Oh du Fröhliche!

Euer Herd(s)Kasper

 

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Marzipantorte
Rezept für eine Springform mit 26 cm Durchmesser. Außerdem wird ein passender Tortenring benötigt. Torte einen Tag vor dem Verzehr vorbereiten; sie muss über Nacht im Kühlschrank fest werden.
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Vorbereitung 60
Kochzeit 40
Wartezeit 80 bzw. über Nacht
Portionen
Stücke
Zutaten
Für den Biskuitboden
Für die Marzipanmousse
Vorbereitung 60
Kochzeit 40
Wartezeit 80 bzw. über Nacht
Portionen
Stücke
Zutaten
Für den Biskuitboden
Für die Marzipanmousse
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Anleitungen
Biskuitboden
  1. Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.
    Eine Springform von 26 cm Durchmesser mit Butter einfetten und mit etwas Weichweizengrieß ausstreuen.
  2. Eier aufschlagen, in eine Rührschüssel geben und auf hoher Stufe 10 Minuten schaumig schlagen.
    In der Zwischenzeit Zucker, Haselnüsse, Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel mischen. Esslöffelweise zu den Eiern geben.
  3. Teig in die vorbereitete Springform gießen.
    Form auf die mittlere Stufe des Backofens geben und den Boden 30 Minuten backen (Holzstäbchenprobe!).
  4. Biskuitboden aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten in der Form abkühlen lassen.
    Springform entfernen und den Biskuitboden auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen (ca. 1 Stunde).
  5. Den erkalteten Boden zweimal waagerecht durchschneiden.
Marzipanmousse
  1. Marzipanrohmasse würfeln und mit der Milch in einen beschichteten Topf geben. Unter Rühren erhitzen, bis sich der Marzipan aufgelöst hat.
    Agar-Agar in 100 ml Sahne einrühren und zur Marzipanmasse geben. Zwei Minuten unter Rühren köcheln lassen.
    Marzipanmasse beiseite stellen und 20 Minuten abkühlen lassen; zwischendurch öfter umrühren. Das hält die Masse geschmeidig und beschleunigt das Abkühlen.
  2. In der Zwischenzeit die restlichen 500 ml Sahne sehr steif schlagen.
    Vanillejoghurt in die abgekühlte Marzipanmasse einrühren.
    Die steif geschlagene Sahne vorsichtig unter die Marzipanmasse heben.
Die Torte zusammensetzen
  1. Die Himbeerfruchtcreme in einen kleinen Topf geben und etwas erwärmen - das macht sie streichfähiger.
    Haselnussglasur im Wasserbad schmelzen lassen.
  2. Die geschmolzene Haselnussglasur auf den untersten Biskuitboden geben und mit einem Backpinsel gleichmäßig verteilen. Etwas fest werden lassen.
    Ein paar Esslöffel der Himbeerfruchtcreme auf der Glasur verstreichen.
    Zweiten Boden daraufsetzen und leicht festdrücken.
    Restliche Himbeerfruchtcreme auf dem zweiten Tortenboden verteilen.
  3. Einen Tortenring um die Böden legen.
    Die Marzipanmousse einfüllen und glatt streichen.
  4. Den Deckel des Buiskuitbodens auf die Torte setzen und leicht festdrücken.
    Torte abdecken und über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.
Fertigstellen
  1. Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
    Backblech mit Backpapier auslegen.
  2. Marzipanrohmasse, Haselnüsse, Mehl und Rosenwasser in eine Schüssel geben und gründlich durchkneten (Einweghandschuhe!), bis eine gleichmäßige Masse entstanden ist.
    Auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche dünn ausrollen und Plätzchen in beliebiger Form (z.B. Sterne) ausstechen.
  3. Plätzchen auf das Backblech geben.
    Auf der mittleren Stufe des Backofens 5 Minuten backen.
    Backofen ausschalten, die Plätzchen bei geschlossener Backofentür 3-4 Minuten weiter backen, bis sie goldbraun sind (Sichtkontrolle).
    Plätzchen aus dem Ofen nehmen und auf einer glatten Oberfläche abkühlen lassen.
  4. Die Sahne mit 2 TL Sahnefestiger steif schlagen.
    Die gut durchgekühlte Torte mit der Sahne überziehen und mit Plätzchen, Kakaopulver und den gemahlenen Haselnüssen verzieren.
  5. Torte unbedingt kühl aufbewahren, die Mousse verliert relativ schnell ihre Festigkeit.

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