Herd(s)Attacke

Beerenstarkes Wochenende, Teil Eins:
Beerensirup

Wie man vielleicht schon gemerkt hat, bin ich völliger Fan jeglicher Sorte von Beeren. Und deshalb ist das gerade genau meine Zeit. Es gibt keinen Einkaufstag, an dem ich nicht mit einem Korb der herrlichen Früchtchen nach Hause komme. Meine Top-Favoriten sind Him- und Brombeeren; aber auch alles andere wandert bei mir in Kuchen, Desserts, ins Frühstück – oder in den Kochtopf. Denn aus den Beeren lässt sich natürlich auch ein großartiger Sirup herstellen, der sich vielseitig verwenden lässt.

Die Herstellung des Sirup – wegen der Beigabe von Kirschen streng genommen ein Beeren-und-Früchte-Sirup –  ist denkbar einfach, erfordert nur wenige Zutaten und ein bisschen Zeit. Und schon hat man sich den Sommer in die Flasche geholt – wenn er sich schon draußen nicht blicken lässt, wie in den letzten Tagen. Der Sirup eignet sich wunderbar als Basis für Glasuren, zum Färben von Füllungen, Aufpeppen von Joghurt, Quarkdesserts und Salat-Dressings und vieles, vieles mehr. Und nicht zu vergessen: In dem Sirup ist nichts drin, was nicht hinein gehört – keine künstlichen Aromen, keine Farb- oder Konservierungsstoffe. Also Natur pur!

Einige meiner Sirupverarbeitungsfavoriten werde ich an diesem Wochenende noch vorstellen und damit ihr loslegen könnt, gibt es zu allererst natürlich das Rezept für den Sirup. Der lässt sich sowohl mit frischen als auch tiefgefrorenen Früchten herstellen; das Mischungsverhältnis kann je nach Verfügbarkeit der Beeren und Früchte natürlich variieren. In diesem Jahr ist wegen des späten Frostes die Kirschernte ja leider etwas mager ausgefallen; ein paar schöne Exemplare konnte ich aber ergattern – wenn auch zu einem recht hohen Preis. Aber das war mir die Sache wert.

Den Säure- beziehungsweise Süßegrad des Sirup könnt ihr selbst bestimmen, indem ihr mehr oder weniger Zitronensaft dazu gebt. Natürlich kommt es auch auf die beigegebenen Beeren und Früchte an. Erdbeeren (bei mir diesmal nicht vertreten) neutralisieren die Säure ein wenig, Johannisbeeren fördern sie. Und natürlich kommt es dann auch noch darauf an, wie süß / sauer die Früchte und Beeren selbst sind. Ich hatte schon Johannisbeeren, bei denen sich die Fußnägel gerollt haben.

Insofern fällt jede Ladung Sirup letztendlich ein wenig anders aus. Aber: der fertige Sirup lässt sich zur Not noch etwas „nachwürzen“, indem man etwas mehr Zucker oder mehr Zitronsaft hinzu gibt. Also seht das Rezept einfach als Basisversion an und mischt nach Lust, Laune und persönlichem Geschmack!

Beerensirup
Stimmen: 1
Bewertung: 5
Sie:
Bitte bewerte das Rezept!
Rezept drucken
Das Rezept ergibt ca. 500 ml Sirup; ihr benötigt entsprechende große, verschließbare Glasflaschen. Diese sollten vor dem Befüllen unbedingt ausgekocht werden! Ihr benötigt außerdem: einen Pürierstab.
Portionen Vorbereitung
500 ml 20 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Portionen Vorbereitung
500 ml 20 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Beerensirup
Stimmen: 1
Bewertung: 5
Sie:
Bitte bewerte das Rezept!
Rezept drucken
Das Rezept ergibt ca. 500 ml Sirup; ihr benötigt entsprechende große, verschließbare Glasflaschen. Diese sollten vor dem Befüllen unbedingt ausgekocht werden! Ihr benötigt außerdem: einen Pürierstab.
Portionen Vorbereitung
500 ml 20 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Portionen Vorbereitung
500 ml 20 Minuten
Kochzeit
20 Minuten
Zutaten
Portionen: ml
Einheiten:
Anleitungen
  1. Die Beeren und Früchte waschen, abtropfen lassen, je nach Sorte noch säubern / entkernen / von den Rispen zupfen.
  2. Beeren / Früchte zusammen mit Zucker, Zitronensaft und Wasser in einen hohen Kochtopf geben und kurz aufkochen lassen.
    Hitze reduzieren und alles bei geöffnetem Deckel 15-20 Minuten einkochen lassen; dabei gelegentlich rühren.
  3. Die fertig eingekochte Masse mit dem Pürierstab sehr fein pürieren. Danach durch ein engmaschiges Sieb passieren, so dass Kernchen etc. entfernt werden.
    Wer es noch feiner mag, der kann die Masse nochmals durch ein Baumwolltuch sieben.
  4. Den Sirup ggf. noch mit etwas Zucker und/oder Zitronensaft abschmecken und in geeignete Behälter füllen (z.B. Apothekerflaschen).
    Sirup abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren (ca. 6-7 Monate haltbar).

Keine Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar