Herd(s)Attacke

Aus Eins mach‘ Zwei: Quarktörtchen, mal mit Erdbeere, mal mit Rhabarber

Der Herd(s)Kasper schaut ja gerne und oft über den Tellerrand und ist dabei in der vergangenen Woche über ein Rezept gestolpert, das mich sofort begeistert hat. Wobei ich eigentlich kein großer Rhabarber-Fan bin. Aber als ich gesehen habe, was Silvia von „Volle Lotte“ daraus gezaubert hat, war mir sofort klar, dass die kleinen, fluffigen Dinger namens Rhabarber-Quarktörtchen sofort auch bei mir auf den Speiseplan kommen.

Gesagt, getan … naja, nicht ganz. Denn bei der samstäglichen Jagd nach Genießbarem schummelte sich ein Körbchen mit wunderbaren, roten, saftigen, süßen Erdbeeren in meinen Einkaufskorb – keine Ahnung, wie sie da hingekommen sind. Umso erstaunlicher, dass sogar noch ein Rest davon übrig war, als ich später wieder zuhause ankam (Wegzehrung und so, ihr versteht …).

Nachdem ich sie dann möglichst noch frisch verarbeiten wollte und mir überlegte, als was sie enden sollen, hat der Herd(s)Kasper kurz und präzise kombiniert: Rhabarber-Quarktörtchen minus Rhabarber plus Erdbeeren ist gleich Erdbeer-Quarktörtchen.

Also wanderten anstelle von Rhabarber die überlebenden Erdbeeren in den Teig / den Ofen / den Mund. Und Silvias Bilder hatten nicht zu viel versprochen: Die Törtchen sind supersaftig, locker-leicht und vor allem nicht zu süß – ein Genuss vom ersten bis zum letzten Bissen (ich brauche drei pro Törtchen).

Aber selbstverständlich wollte ich auch das „Original“ noch testen. Glücklicherweise verfügt die Herd(s)Kasper-Erzeugerin über einen wohl sortierten Garten, der neben vielen anderen frischen Dingen auch Rhabarber hergibt. Also schnell ein paar knackige Stangen abgesahnt und ab damit an den heimischen Herd.

Was soll ich sagen: Die Rhabarber-Quarktörtchen sind sogar noch eine Stufe leckerererer als die Erdbeeren-Variante! Das säuerliche des Rhabarber passt wunderbar zu dem Teig, der Dank der Verwendung von Dinkelmehl und -grieß ein etwas kräftigeres Aroma hat. Beides harmoniert einfach hervorragend miteinander und es ist zu befürchten, dass auch diese Törtchen-Ladung sehr schnell den Weg alles Überirdischen geht …

An dieser Stelle ein ganz herd(s)liches Dankeschön an „Volle Lotte“ für die Erlaubnis, das Rezept hier mit euch zu teilen! Schaut mal bei ihr vorbei – es lohnt sich nicht nur wegen der vielen tollen Rezepte; auch Wein ist hier ein großes Thema. Interessant zum Beispiel, gerade jetzt zur Spargelzeit: Welchen Wein serviere ich dazu. Also hüpft mal rüber!

Quarktörtchen, mit Erdbeere oder Rhabarber
Stimmen: 0
Bewertung: 0
Sie:
Bitte bewerte das Rezept!
Rezept drucken
Es empfiehlt sich, die Törtchen nach dem Backen und Auskühlen in Papierförmchen zu geben, da sie sehr saftig sind. Wenn ihr sie erst am nächsten Tag essen wollt, hebt sie am besten in einer nicht ganz geschlossenen Frischhaltedose auf. Wenn ihr sie ganz zu macht, werden sie schnell matschig.
Portionen Vorbereitung
18 Törtchen 30 Minuten
Kochzeit
45 Minuten
Portionen Vorbereitung
18 Törtchen 30 Minuten
Kochzeit
45 Minuten
Quarktörtchen, mit Erdbeere oder Rhabarber
Stimmen: 0
Bewertung: 0
Sie:
Bitte bewerte das Rezept!
Rezept drucken
Es empfiehlt sich, die Törtchen nach dem Backen und Auskühlen in Papierförmchen zu geben, da sie sehr saftig sind. Wenn ihr sie erst am nächsten Tag essen wollt, hebt sie am besten in einer nicht ganz geschlossenen Frischhaltedose auf. Wenn ihr sie ganz zu macht, werden sie schnell matschig.
Portionen Vorbereitung
18 Törtchen 30 Minuten
Kochzeit
45 Minuten
Portionen Vorbereitung
18 Törtchen 30 Minuten
Kochzeit
45 Minuten
Zutaten
Portionen: Törtchen
Einheiten:
Anleitungen
  1. Backofen auf 160°C (Umluft) vorheizen.
  2. Den Rhabarber waschen, putzen, ggf. schälen (empfiehlt sich bei älteren, dicken Stängeln) und in kleine Würfel schneiden.
  3. Die Eier trennen; Eiweiß beiseite stellen. Eigelb mit Zucker und Vanille so lange rühren, bis es hell und cremig ist (ca. 5 Minuten).
  4. Dinkelmehl und -grieß, Vanillepuddingpulver und Weinstein-Backpulver in einer Schüssel vormischen. Die Mischung abwechselnd mit dem Quark unter die Eigelbcreme rühren.
  5. Die Rhabarberstückchen (am besten mit einem Kochlöffel) unter den Teig mischen.
  6. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Mit dem Kochlöffel unter den Teig heben (nur unterheben, nicht rühren!).
  7. Mulden einer Muffin-Form entweder leicht einfetten oder Muffin-Papier hinein geben. Den Teig in die Mulden füllen und auf der mittleren Schiene im Backofen für ca. 45-50 Minuten backen (je nach Ofen).
  8. Fertige Törtchen in der Form auskühlen lassen; zum Servieren ggf. mit Puderzucker oder halb geschlagener Sahne verzieren.
Rezept Hinweise

Eins für Zwei: Das Rezept für Quarktoertchen_mit_Rhabarber_oder_Erdbeeren zum Herunterladen.

2 Kommentare

  • Antwort
    Volle Lotte
    26. Mai 2016 at 8:26

    Guten Morgen,

    ich fühl mich so geehrt! Vielen Dank fürs teilen und weiterhin viele kulinarische Freude!

    LG
    Silvia

    • Antwort
      Petra
      26. Mai 2016 at 13:25

      Hallo Silvia,

      ich hab‘ zu danken für das tolle Rezept!

      Herd(s)liche Grüße,
      Petra

    Hinterlasse einen Kommentar