Herd(s)Attacke

A taste of honey:
Honig-Kokos-Garnelen
(oder -Hähnchen)

Hey – habt ihr die beiden schönen, sonnigen Tag in dieser Woche auch so genossen wie ich? Ok, ich musste arbeiten; aber schon der Blick aus dem Fenster hat die Laune gebessert. Und dann noch ein kleiner Spaziergang in der Mittagspause, die Sonne genießen – ich könnte mich glatt daran gewöhnen. Leider ist ja erst Mitte Februar, was befürchten lässt, dass es noch ein wenig dauert, bis hier echte Frühlingsgefühle aufkommen. Und dann wollen wir hoffen, dass das Frühjahr nicht wieder total ins Wasser fällt, so wie im vergangenen Jahr.

Einen vorsichtigen Blick auf den Balkon hab‘ ich auch schon riskiert. In diesem Jahr würde ich gerne ein paar Tomaten und Paprika anpflanzen. Und frische Kräuter natürlich. Viel Platz hab‘ ich leider nicht, aber für ein-zwei Salate wird’s reichen. Vorausgesetzt, die Ernte wird erfolgreich. Naja, mal sehen … ich werde auf jeden Fall von meinem (Miss)Erfolgen berichten. Jetzt geht’s aber erstmal wieder ans Kochen. Ein Blick auf die letzten Blogbeiträge verrät mir, dass es schon ziemlich lange nichts asiatisches mehr gab. Genauer seit den chinesischen Dumplings im September. Das lässt sich aber ganz schnell ändern: Wie wäre es zum Beispiel mit Garnelen, mariniert in einer cremigen Honig-Kokos-Soße? Klingt gut? Na dann ran an den Herd!

Im Prinzip geht es auch ganz schnell – wenn man von der Zeit absieht, in welcher die Garnelen marinieren. Man sollte sie mindestens zwei Stunden lang in der Soße ziehen lassen; je länger, desto besser. Tatsächlich habe ich die Garnelen auch schon über Nacht eingelegt. Das heißt, ihr könntet sie abends einlegen und am nächsten Abend ganz schnell eine leckere Mahlzeit auf den Tisch bringen. Solltet ihr Tiefkühlgarnelen nehmen, müssen diese vor dem Marinieren natürlich auftauen.

Honig und Kokosmilch sind, wie der Name schon sagt, die Hauptzutaten für die Marinade. Hinzu kommen Soja- und Pflaumensoße und für die säuerliche Komponente Apfelessig und ein Spritzer Zitronensaft. Mögt ihr es lieber ein wenig „Hot“, dann nehmt anstelle der Pflaumen- eine Chilisoße. Und wer nicht auf Garnelen steht: das ganze funktioniert auch mit Hähnchenfleisch – siehe unten.

In beiden Fällen unabdingbar: frisches, knackiges Gemüse. Meine Favoriten sind rote und gelbe Paprika sowie Zuckerschoten, die ich sowieso heiß und innig liebe. Wer mag, kann noch etwas asiatisches Gemüse hinzu geben, zum Beispiel Soja- oder Bambussprossen. Was für mich auf jeden Fall noch dazu gehört, sind Nüsse. Am liebsten Chashewkerne, die kurz vor Ende der Garzeit hinzu kommen. Aber auch Erdnüsse passen prima.

Ingesamt also ein Gericht, das man – je nach Lust, Laune und Vorratsschrankinhalt – ganz wunderbar variieren kann. Weshalb es bei mir auch jedes Mal ein wenig anders aussieht und schmeckt. In diesem Sinne:  Viel Spaß beim Experimentieren!

Honig-Kokos-Garnelen
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Die Garnelen sollten mindestens zwei Stunden in der Marinade ziehen.
Ihr braucht einen Wok, alternativ eine große Pfanne, mit Deckel.
Portionen Vorbereitung
4 Personen 20 Minuten
Kochzeit Wartezeit
15 Minuten 2 Stunden
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Kochzeit Wartezeit
15 Minuten 2 Stunden
Honig-Kokos-Garnelen
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Die Garnelen sollten mindestens zwei Stunden in der Marinade ziehen.
Ihr braucht einen Wok, alternativ eine große Pfanne, mit Deckel.
Portionen Vorbereitung
4 Personen 20 Minuten
Kochzeit Wartezeit
15 Minuten 2 Stunden
Portionen Vorbereitung
4 Personen 20 Minuten
Kochzeit Wartezeit
15 Minuten 2 Stunden
Zutaten
Für die Marinade
Sonstiges
Portionen: Personen
Einheiten:
Anleitungen
  1. Knoblauchzehen und Ingwer schälen und sehr fein hacken.
    Die Zutaten für die Marinade in einen kleinen Topf geben und auf niedriger Stufe unter Rühren leicht erwärmen, so dass sich der Honig auflöst.
    Marinade vom Herd nehmen, Knoblauch und Ingwer unterrühren.
  2. Die Garnelen säubern, trocken tupfen und in einen verschließbaren Frischebehälter geben.
    Die Marinade über die Garnelen geben und alles gut vermischen, so dass die Garnelen gleichmäßig mit Marinade bedeckt sind.
  3. Behälter verschließen und die Garnelen gute zwei Stunden im Kühlschrank durchziehen lassen.
  4. In der Zwischenzeit die Paprika waschen, entkernen und in mundgerechte Stücke schneiden.
    Zuckerschote waschen, gut abtropfen lassen. Den Faden an der Schote mit einem Messer abziehen.
    Frühlingszwiebeln putzen und in feine Ringe schneiden.
  5. Öl in einer Pfanne oder dem Wok erhitzen.
    Die fertig durchgezogenen Garnelen in ein Sieb geben und etwas abtropfen lassen, dabei die Marinade in einer Schüssel auffangen (!).
    Garnelen in die Pfanne geben und unter Rühren 2-3 Minuten kräftig anbraten, so dass sie Farbe bekommen.
    Garnelen wieder aus der Pfanne herausnehmen.
  6. Die Marinade in die Pfanne geben, Kokosmilch auffüllen und die Speisestärke unter Rühren hinzu geben. Soße kurz aufkochen, dabei weiter rühren, damit nichts ansetzt.
    Hitze reduzieren, so dass die Soße gerade noch köchelt.
  7. Paprika, Zuckerschoten, Frühlingszwiebeln, Cashewkerne und die Garnelen in die Pfanne geben. Deckel drauf und 5 Minuten garen.
    Solltet ihr Hähnchenfleisch verwenden, die Garzeit um 5 Minuten verlängern.
  8. Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.
    Dazu passt am besten Reis (Empfehlung: Vollkorn-Basmati).

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