Herd(s)Attacke

Feine Birne-Holunder-Konfitüre

Von meiner mehr oder weniger erfolgreichen Jagd nach Holunderblüten und dem daraus resultierenden Sirup hatte ich ja erst kürzlich berichtet. Immerhin drei Liter hat mir der Frühling beschert und nun begann die Überlegung: Was mache ich damit? Für die ersten Geschmackstest musste natürlich der „Hugo“ herhalten, aber aus Holunderblütensirup kann man natürlich noch viel mehr machen. Deshalb gibt’s in dieser Woche ein kleines Sonderthema mit Herd(s)Kasper-geprüften Rezepten, bei denen der Sirup eine mehr oder weniger große Rolle spielt.

Birne-Holunder-Konfituere_01

Den Anfang macht eine feine Birne-Holunder-Konfitüre, die seit kurzem mein „Frühstücksbuffet“ bereichert. Birne und Holunder harmonieren ganz wunderbar miteinander, die Konfitüre hat eine herrlich cremige Konsistenz und als kleines „Extra“ habe ich etwas Dampfmohn hinein gemischt. Optional könnt ihr auch noch etwas Weißwein oder Traubensaft hinein mischen, dann wird es nicht ganz so süß. Auf frischen Brötchen schmeckt die Konfitüre einfach traumhaft – ich freu mich abends schon auf das Frühstück!

Die Herstellung ist kein allzu großer Aufwand und quasi „idiotensicher“. Was ihr bereit halten solltet, sind ausgekochte, verschließbare Marmeladegläser. Die günstigste Variante ist natürlich, die Gläser von gekaufter Marmelade o.ä. wieder zu verwenden. Ich hab‘ inzwischen eine ganze Batterie davon in allen Größen im Schrank stehen und brauche sie ständig – irgendetwas zum Aufheben gibt es in der Herd(s)Kasper-Küche eigentlich immer. Ansonsten beginnt ja gerade die Einmachzeit und ihr findet entsprechende Gläser in jedem halbwegs gut sortierten Supermarkt.

Ach ja: das ganze funktioniert natürlich auch mit gekauftem Holunderblütensirup. ;-)

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