Herd(s)Attacke

Farbklecks für trübe Tage:
Karottensuppe

So ziemlich das einzige, was ich am Herbst mag, sind die Farben. Und Nebel. Wenn ich hier morgens aus dem Fenster sehe, alles versinkt in Watte, nur zwischendrin sieht man gelb und rot und braun und noch ein bisschen grün … das ist einfach schön. Vor allem, weil’s drinnen kuschlig warm ist. Die Heizung bollert inzwischen schon seit ein paar Wochen, den Kamin hatte ich auch schon ein-zweimal an.

In den Momenten ist der Herbst erträglich; im Gegensatz zu solchen, in denen ich morgens um kurz nach sechs im Nieselregen am zugigen Bahnhof stehe und mir sehnlichst den Sommer zurück wünsche. Dabei musste ich, im Gegensatz zu dem ein oder anderen Kollegen, noch nicht einmal Autoscheiben kratzen. Noch so ein Herbst-/Winter-Horror für mich. Ein Königreich für eine Garage …

Naja, hilft alles nichts – da müssen wir durch. Ein wenig erträglicher wird der Herbst-Blues, wenn zuhause eine heiße Suppe auf einen wartet. Zum Herd(s)erwärmen. Wie zum Beispiel eine deftige Gulaschsuppe. Oder eine mit Kürbis, dem Herbstgemüse Nummer Eins.

Ebenfalls sehr herbstlich: Das Gemüse mit den vielen Namen: Karotten, Möhren, Mohrrübe – oder wie man bei uns sagt „Geele Riewe“. Die haben sich in diesem Fall mit roter Paprika und ein wenig Ingwer verbündet; manchmal schnippel‘ ich auch noch ein-zwei Kartoffeln oder eine Süßkartoffel hinein; je nachdem, was die „Resterampe“ so bietet. Wem das alles zu gemüselastig ist, der muss nicht auf die Fleischbeilage verzichten: Hackfleisch, zu knackigen Krümeln angebraten und gut gewürzt, sorgen dafür, dass die Suppe etwas „Biss“ bekommt.

Ansonsten gehören für mich ein Stück frisches Brot, Baguette oder ein Brötchen zu jeder Suppe einfach dazu. In diesem Fall habe ich knusprige Kürbisstangen dazu gebacken – lecker Knabberkram, der natürlich nicht nur zu Suppe passt. Das Rezept dazu folgt quasi auf den Fuß im nächsten Herd(s)Kasper-Post.

Tja, und danach geht’s dann mit der Plätzchenparade los. Nach zähem Ringen mit mir selbst (ich hab‘ natürlich gewonnen) habe ich es geschafft, mich für vier Varianten zu entscheiden – auch wenn es schwer fiel, denn beim Blättern kam mächtig Appetit auf. Auf jeden Fall ist von Traditionell über Fruchtig bis hin zu Exotisch hoffentlich für jeden Plätzchengeschmack etwas dabei. Und auch, wenn die weihnachtliche Stimmung bei mir noch in weiter, weiter Ferne ist – auf die Plätzchen freu‘ ich mich jetzt schon!

Karottensuppe
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Portionen Vorbereitung
4 Personen 20 Minuten
Kochzeit
25 Minuten
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Zutaten
Portionen: Personen
Einheiten:
Anleitungen
  1. Zwiebel schälen, halbieren und grob würfeln.
    Ingwer schälen, grob hacken.
    Karotten waschen und abbürsten, Stielansatz kappen. Karotte der Länge nach halbieren, vierteln und in Scheiben schneiden.
    Paprika waschen, Stielansatz, Kerngehäuse und weiße Trennwände entfernen. Paprika in Würfel schneiden.
    Petersilie waschen, gut trocken schütteln. Blätter abzupfen und fein hacken.
  2. Rapsöl in einem ausreichend großen Kochtopf erhitzen; Ingwer- und Zwiebelwürfel im heißen Öl 1-2 Minuten unter Rühren kräftig anschwitzen.
    Die Möhren dazu geben und ebenfalls unter Rühren andünsten.
  3. Gemüse mit dem Weißwein (alternativ Gemüsebrühe) ablöschen; kurz aufkochen lassen.
    Die restliche Gemüsebrühe nach und nach hinzugeben.
    Paprikawürfel hinzugeben und die Suppe leicht salzen.
  4. Hitze auf niedrigste Stufe reduzieren, Deckel auf den Topf geben und die Suppe 20 Minuten köcheln lassen.
  5. Ca. 10 Minuten vor Ende der Kochzeit etwas Öl in einer Pfanne erhitzen. Das Hackfleisch hinzugeben und krümelig anbraten.
    Mit etwas Salz, Pfeffer und Paprika würzen.
  6. Das fertig gegarte Gemüse mit dem Pürierstab fein pürieren, Hitze wieder etwas erhöhen (mittlere Stufe).
    Die Kochsahne (alternativ Pflanzensahne) und die gehackte Petersilie hinzu geben, unterrühren.
    Suppe mit Salz, Pfeffer, etwas Curry und Paprikapulver abschmecken.
  7. Das Hackfleisch entweder direkt unterrühren oder zur Suppe servieren.

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