Dutch, Dutch Baby –
mit Lemon Curd und Beeren

Das letzte Wochenende hat mir ein absolutes Dessert-Highlight beschert. Ursprünglich wollte ich einen Kuchen backen, aber irgendwie hatte ich dann doch keine Lust darauf. Aber was Süßes zum Kaffee musste schon sein. Auf der Suche nach einem adäquaten Kuchenersatz stolperte ich auf Pinterest über ein Rezept für ein „Dutch Baby“ – einen Pfannkuchen, im Ofen gebacken, der je nach Lust und Laune einfach pur oder mit Früchten, Obst oder auch deftig belegt werden kann. Einen Klick weiter landete ich – wie so oft – bei Springlane, deren schier unerschöpflichem Fundus ich schon zahlreiche Leckereien zu verdanken habe. Zum Originalrezept geht’s hier entlang – ich hab‘ es ganz nach Herd(s)Kasper-Art ein ganz kleines wenig verändert.

Das Rezept war perfekt, denn von einem vorhergegangenen „Experiment“ hatte ich noch Lemon Curd übrig, der weg musste (wie man den ganz einfach und sogar vegan zubereiten kann, verrate ich demnächst). Beeren waren auch im Haus – eigentlich für Overnight Oats, aber die ließen sich zur Not mal ohne fabrizieren. Und der Rest – Eier, Milch, Mehl, ein bisschen Vanille und Butter – gehören sowieso zur Grundausstattung. Also ran an den Herd, beziehungsweise den Ofen.

Darin wird zunächst die Pfanne aufgeheizt; es sollte also in jedem Fall eine sein, die auch für den Backofen geeignet ist! Bei Pfannen mit Holzstiel sollte man diesen mit etwas Alufolie umwickeln. Während Pfanne und Ofen warm laufen, kann man den Teig anrühren, die Beeren waschen und dann kann’s auch schon losgehen. Etwas Butter in der Pfanne schmelzen, den Teig hinein geben, ein paar Beeren darüber streuen und wieder ab in den Ofen mit dem guten Stück.

Nicht einmal zwanzig Minuten später kann man die Pfanne mit ihrem köstlich duftenden Inhalt wieder herausnehmen. Etwas (oder etwas mehr) Lemon Curd über dem Pfannkuchen verteilen, ein paar frische Beeren und etwas Puderzucker darüber geben – und *zack* schwebt man im siebten Desserthimmel. Garantiert! Ich hab‘ ja schon einiges gegessen, aber dieses Dutch Baby war so ziemlich das Köstlichste, was ich in letzter Zeit verdrückt habe. Am liebsten hätte ich die ganze Pfanne alleine gefuttert – allerdings ist das Baby ein echter Brummer, heißt: relativ mächtig. Und so hab‘ ich schweren Herzens mit meiner Nachbarin geteilt, die ebenfalls völlig verzückt war. O-Ton: „Gibt’s das jetzt jedes Wochenende?“.

Ich kann euch also nur von ganzem Herd(s)en empfehlen, auch mal ein „Dutch Baby“ zu probieren – es ist wirklich der Hammer! Und weil mir die Worte fehlen, um zu beschreiben, wie knusprig-süß-sauer-scheißlecker das Teil war, lass‘ ich einfach noch ein paar Bilder sprechen!

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Dutch Baby mit Lemon Curd und Beeren
Ihr benötigt: eine backofenfeste Pfanne; bei Pfannen mit Holzstiel diesen ggf. mit Alufolie umwickeln.
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Vorbereitung 5 Minuten
Kochzeit 18 Minuten
Portionen
Portionen
Zutaten
Vorbereitung 5 Minuten
Kochzeit 18 Minuten
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Anleitungen
  1. Den Backofen inklusive Pfanne auf 200°C Umluft (220°C Ober-/Unterhitze) vorheizen.
  2. In der Zwischenzeit Himbeeren und Blaubeeren unter fließendem Wasser kurz abspülen, gut abtropfen lassen.
    Eier, Milch, Mehl und gemahlene Vanille mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät gründlich verquirlen.
  3. Sobald der Ofen/die Pfanne die richtige Temperatur haben, die Pfanne aus dem Ofen nehmen (Achtung, heiß!!), die Butter hinein geben und schmelzen lassen.
    Die Teigmischung langsam dazu gießen und jeweils etwa die Hälfte der Beeren darauf verteilen.
    Wieder ab in den Backofen, mittlere Schiene, und 18 Minuten backen lassen.
  4. Die Pfanne nach Ende der Backzeit aus dem Ofen nehmen (Achtung, noch immer heiß!!). Den Lemon Curd darauf verstreichen (Menge je nach Geschmack, bei mir dürfen's 3-4 EL sein), die restlichen Beeren darüber verteilen.
    Mit etwas Puderzucker bestreuen und noch heiß genießen!

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