Das kriegen wir schon klein …
Selbst gemachte Instant-Gemüsebrühe

Auf mehrfachen Wunsch einer einzelnen Dame verrate ich hier „mein“ Rezept für hausgemachte Instant-Gemüsebrühe. „Mein“ in Anführungszeichen, denn es ist natürlich nicht einem meiner Kochtöpfe entsprungen. Es kursiert auf zahlreichen Seiten im Internet – meine Variante habe ich bei „Springlane“ gefunden. Ein nicht versiegender Quell für Rezeptideen und schuld daran, dass meine „To Do“-Liste kein Ende findet. Danke dafür – glaube ich … 🙂

Jedenfalls gehört diese selbst gemachte Instang-Gemüsebrühe zu den Dingen, die in meinem Vorratsschrank – beziehungsweise dem Kühlschrank – nicht mehr ausgehen; für Nachschub wird regelmäßig gesorgt, denn sie kommt bei allen möglichen Gelegenheiten zum Einsatz. Nicht in Suppen, Pfannengerichten oder Soßen – auch beim Kochen von Reis oder Risotto gebe ich je nach Sorte einen Teelöffel dazu. Und erspare mir damit gleichzeitig das Salzen, denn Salz ist ein unabdingbarer Bestandteil der Mischung. Es dient als Konservierungsmittel und sorgt dafür, dass die Masse bei korrekter Lagerung lange haltbar ist.

Für alle, die wegen einer Unverträglichkeit keine Gemüsebrühe aus dem Supermarktregal vertragen – egal, ob flüssig oder in Pulverform: versucht einmal diese hausgemachte Variante. Außer (Bio-)Gemüse und besagtem Salz enthält sie nämlich absolut nichts. Keine Geschmacksverstärker, keine künstlichen Aromen,  kein Palmöl (was auch immer das darin zu suchen hat), keine Irgendwasextrakte, kein E-Sonstwas-Gedöhns. Nur Natur pur, und das in wechselnden Varianten, denn die Zutaten lassen sich prima variieren.

Bei mir kommen standardmäßig ein Bündel Suppengrün – also Sellerie, Lauch, Möhren und Petersilie – plus Zwiebeln und Kresse zum Einsatz, sozusagen als Basis für weiteres Herd(s)kaspern. Wenn verfügbar, habe ich schon Pastinaken, getrocknete Tomaten, übrig gebliebene (nicht gekochte) Kartoffeln, Knoblauch, Ingwer oder Petersilienwurzeln hinzu gegeben. Eine prima Möglichkeit, übrig gebliebenes Gemüse sinnvoll zu verwerten. Ihr könnt nach Lust und Laune mischen – nur sollte kein allzu wasserhaltiges Gemüse, zum Beispiel Tomaten, dabei sein; die Mischung könnte sonst schimmeln.

Variabel sind auch die Kräuter, die ihr dem Gemüse beifügt. Wie bereits erwähnt Petersilie und Kresse, aber auch Liebstöckel, Schnittlauch, Thymian, Rosmarin, Koriander – je nachdem, welche Geschmacksrichtung ihr am liebsten mögt. Kleiner Tipp: Bereitet eine Portion der Grundvariante vor, teilt diese auf und mischt dann verschiedene Gemüse- und Kräuterkombinationen unter – so habt ihr immer zwei Varianten auf Lager. Zum Beispiel Thymian, Knoblauch, Oregano und getrocknete Tomaten für die mediterrane Variante. Oder Ingwer, Koriander und eine Chilischote für eine würzige asiatische Version.

Aufbewahrt werden sollte das Instant-Gemüse in einem verschlossenen Behälter, zum Beispiel einem Einmachglas, im Kühlschrank. Dort hält es sich dank des hohen Salzgehaltes bis zu einem Jahr – wobei ich diesen Zeitraum noch nie ausgereizt habe, denn Nachschub ist bei mir immer viel früher fällig.

Was bei der Herstellung wirklich hilfreich ist: ein elektrischer Zerkleinerer, alternativ ein guter Pürierstab. Denn das Gemüse sollte wirklich sehr, sehr fein zerkleinert werden. Bekommt man zwar auch mit dem Messer hin, aber die Schnippelei ist doch recht mühsam. Solltet ihr einen Pürierstab verwenden, dann zerkleinert das Gemüse portionsweise, das macht es einfacher.

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Instant-Gemüsebrühe
Ihr benötigt: einen elektrischen Zerkleinerer oder Pürierstab sowie zwei Einmach- oder Marmeladegläser (ca. 0,5 l - Gläser vorher auskochen!).
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Küche Basics, Vegan
Vorbereitung 15 Minuten
Wartezeit 15 Minuten
Portionen
Zutaten
Grundzutaten
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Anleitungen
  1. Das Gemüse gründlich waschen, abbürsten und (falls nötig) schälen und grob würfeln.
    Kräuter waschen, sehr gut trocken schütteln.
  2. Alle Zutaten in einen elektrischen Zerkleinerer geben und grob zerhacken - es sollte (noch) kein Brei sein!
    Alternativ portionsweise mit einem Pürierstab zerkleinern.
  3. Die Gemüsemischung abwiegen und pro 100 Gramm Gemüsebrei 12 g Küchensalz hinzugeben (z.B. bei 500 Gramm Gemüsemischung -> 5x12 = 60g Salz).
    Salz unter das Gemüse mischen und die Masse 15 Minuten ruhen lassen, damit sie Wasser ziehen kann.
  4. Masse wieder in den Zerkleinerer geben und zu einem gleichmäßigen Brei mixen (alternativ portionsweise mit dem Pürierstab).
  5. Die Masse in die vorher ausgekochten Einmachgläser füllen.
    Im Kühlschrank ca. ein Jahr haltbar.

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