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Ans Herd(s) gelegt: Kaffeestopp Privatrösterei

Achtung! Zu diesem Bericht gibt es ein Update; die Kaffeestopp Privatrösterei ist umgezogen!

http://herdskasper.de/neues-zuhause-kaffeestopp-privatroesterei/


Wenn es an diesem Wochenende schon um Kaffee geht, möchte ich natürlich nicht verschweigen, woher ich meinen „Muntermacher“ – und das im wahrsten Sinne des Wortes – beziehe. Ich habe ja bereits an anderer Stelle erwähnt, dass ich seit längerem einen großen Bogen um Massen- und Billigware mache. Wenn man so eine Packung öffnet und sie spontan eher in die Biotonne als in die Kaffeemaschine kippen möchte, dann ist das meiner Meinung nach ein Grund, sich schnellstens nach Alternativen umzusehen.

Ich fand diese vor ein paar Jahren bei einer kleine Privatrösterei in Darmstadt, die mich auf den Geschmack brachte. Nach dem Umzug in die alte Heimat fiel diese Quelle aber leider flach. Vorerst bestellte ich meinen Kaffee deshalb online, was allerdings ziemlich umständlich und irgendwie auch unpersönlich war.

Aber die „Durststrecke“ währte nicht lange, denn zu meinem übergroßen Entzücken wurde im Oktober 2014 die „Kaffeestopp Privatrösterei“ an der Ecke Kirchgasse / Zimmerstraße in Birkenau eröffnet. Früher (viel früher … nein, noch früher …) duftete es in dem kleinen Laden nach Blumen; jetzt duftet es nach Kaffee, der hier nicht nur verkauft, sondern auch ausgeschenkt wird.

Zu verdanken ist das Andreas Schneider, dem es ähnlich erging wie mir: Auf der Suche nach gutem Kaffee wurde er bei kleinen Röstereien fündig. Anders als ich gab er sich aber nicht damit zufrieden, „den Richtigen“ gefunden zu haben. „Immer tiefer in die Welt des Kaffees eingetaucht, hab ich angefangen, Kaffee für mich zu rösten und so die Geschmacksvielfalt noch mehr zu ergründen“ beschreibt er auf der „Kaffeestopp“-Internetseite.

Aus dem Hobby wurde schließlich Leidenschaft – und diese ist in der „Kaffeestopp Privatrösterei“ auch zu spüren, vor allem bei der Beratung. Ein Punkt, den ich neben der Tatsache, dass der Kaffee nach Möglichkeit aus fairem Handel bezogen wird, ganz besonders schätze. Denn nicht jeder Kaffee eignet sich grundsätzlich für jede Zubereitungsart, jede Sorte hat ihren eigenen Charakter – und selbstverständlich sind auch die Geschmäcker der Kunden verschieden. Ich mag’s zum Beispiel eher kräftig und würzig, tendiere zu afrikanischen Kaffees. Aber ich probiere auch gerne Neues und Anderes, und alle Varianten, die ich bei Andreas Schneider bisher gekauft habe, fand ich total lecker – so wie zum Beispiel den eingangs erwähnten „Muntermacher“, der immer wieder in meiner Einkaufstasche landet. Und manchmal auch in meinem Kochtopf 😉

Apropos Einkaufstasche: Der „Kaffeestopp“ hat samstags von 9:00 bis 14:00 Uhr geöffnet. Wer die Zeit nicht findet, oder für den die Entfernung zu groß ist: Es gibt einen Onlineshop. Dort oder unter www.facebook.com/Kaffeestopp finden sich auch Infos zu den aktuell erhältlichen Kaffees. Denn je nach Saison fällt das Angebot anders aus – oder Andreas Schneider hat mal wieder etwas Neues gezaubert. Wegen dem gemütlichen Ambiente, aber auch wegen der oben erwähnten Beratung kann ich einen Besuch im Geschäft aber jedem, der die Gelegenheit dazu hat, nur wärmstens empfehlen!

Von mir gibt’s auf jeden Fall sechs von fünf möglichen Herd(s)Kaspermützen (die sechste dafür, dass Andreas Schneider so nett war, den „Kaffeestopp“ bei mir um die Ecke zu eröffnen. 😉

Ach ja – eigentlich wollte ich noch ein Foto vom bzw. im Laden machen. Irgendwie hab‘ ich es dann doch verpeilt, werde es aber nachholen, wenn ich das nächste Mal dort bin. Kann also nicht allzu lange dauern …


PS

Bevor jemand fragt: Der Bericht ist auf meine eigene Initiative hin und ohne Einflussnahme der „Kaffeestopp Privatrösterei“ entstanden, d.h. es ist kein Advertorial.

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